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Drohnenaufnahmen: Unsere Fragen und Antworten klären auf

Sie liefern visuell faszinierende Bilder, wirken aus der Ferne oft wie ein Spielzeug unter freiem Himmel und werden in der Film- und Fotoszene immer beliebter: Drohnen. Nicht nur Profis verwenden die Kamera, um Landschaften festzuhalten, auch bei Hobby-Filmern ist sie beliebt, um schöne Aufnahmen im Urlaub zu machen. Dank des technischen Fortschritts bieten viele der Neuheiten qualitativ hochwertige Aufnahmen. Wenn du als Einsteiger Drohnenaufnahmen machen möchtest, dann informiere dich hier über die wichtigsten Fragen, bevor es für dich "hoch hinaus" geht, um Landschaften zu erkunden und alles aus der Vogelperspektive zu geniessen.

Was zeichnet Drohnenaufnahmen aus?

Drohnen mit Kameras machen Foto- und Videoaufnahmen aus der Vogelperspektive. Sie sind unbemannt und werden ferngesteuert. Das heisst: Während du unten am Boden stehst und den Multicopter mit einer Fernbedienung steuerst, fliegt er in der Luft herum und macht Drohnenaufnahmen, also Fotos und Videos. Kameradrohnen können eine Geschwindigkeit von zwischen 65 und 70 Kilometer pro Stunde erreichen. Die jeweiligen Flugzeiten unterscheiden sich von Modell zu Modell. Eine weitere Eigenschaft: Sie sind auch in der Lage, auf einer Stelle zu schweben, sodass du präzise Aufnahmen erstellen kannst.

Wer bestimmt über die Regeln von Drohnenaufnahmen?

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (kurz BAZL) regelt in der Schweiz die Vorschriften für Drohnenaufnahmen. Wenn du das erste Mal eine Drohne per Fernsteuerung in die Lüfte heben willst, solltest du dich unbedingt an die Vorgaben halten, um deine eigene Sicherheit und die deiner Mitmenschen zu gewährleisten. Schliesslich handelt es sich um ein Fluggerät, das hohe Geschwindigkeiten erreicht und einige Kilos schwer sein kann. Bei Unsicherheiten zum Fluggebiet klärst du deine Fragen am besten mit den lokalen Behörden ab, bevor du eine Kameradrohne verwendest.

Welche Voraussetzungen und Einschränkungen gelten für Drohnenaufnahmen?

Folgende Bestimmungen zum Thema Drohnenaufnahmen gelten aktuell für die Schweiz (Stand 2020):

  • Machst du Drohnenaufnahmen mit einer Drohne, die unter 30 Kilogramm wiegt, musst du weder anmelden noch registrieren.
  • Du benötigst aber eine Haftpflichtversicherung, wenn du eine RC-Drohne mit einem Gewicht von mindestens 500 Gramm steuerst. Für Mini-Drohnen, die weniger wiegen, gilt dies nicht.
  • Um mit einer Drohne Filmaufnahmen machen zu können, musst du die Privatsphäre deines Umfeldes berücksichtigen.
  • Du darfst keine Menschen oder Tieren gefährden.
  • Es kann sein, dass es Flugeinschränkungen in bestimmten Gebieten gibt. Deshalb solltest du mit den Behörden im jeweiligen Kanton klären, ob dies für dein Gebiet zutrifft.

Was ist ein Quadrocopter?

Bei einem Quadrocopter handelt es sich um eine gängige Drohne mit insgesamt vier Propellern. Besitzt eine Drohne sechs Propeller, bezeichnet man sie als Hexacopter. Das bedeutet, dass der Begriff "Drohne" als Oberbegriff für unterschiedliche Fluggeräte verwendet wird, die nicht immer die gleiche Anzahl an Rotoren besitzen. Mehrere Rotoren sind jedoch der Standard bei Drohnen, denn sie helfen dabei, dass die Fluggeräte ihre besonderen Eigenschaften erst erhalten. Der Quadrocopter ist zum Beispiel dafür bekannt, dass er Manöver fliegen kann, die etwas schwieriger sind, senkrecht startet und ausserdem in der Luft an einer Stelle schweben kann.

Aus welchen Anlässen werden Drohnenaufnahmen gemacht?

Drohnenaufnahmen werden heutzutage von Profis und Hobby-Filmemachern sowie Laien gemacht. Deshalb gibt es unterschiedliche Modelle auf dem Markt, die von einfach bis besonders komplex reichen. Diese werden für diverse Anlässe verwendet:

  • Aufnahmen von Landschaften: Für Luftaufnahmen von Natur und Umwelt werden Drohnen mit Kameras eingesetzt, zum Beispiel für Dokumentarfilme.
  • Events: Drohnenaufnahmen auf Hochzeiten sind heute keine Seltenheit mehr. Die Film- und Fotoaufnahmen werden gerne für das spätere Hochzeitsvideo eingesetzt. Für Events mit Menschenansammlungen gelten jedoch besondere Regelungen, damit niemand gefährdet wird.
  • Urlaubsfilme: Viele Hobby-Videografen und Fotografen verreisen gerne mit einer RC Kamera, um private Aufnahmen am jeweiligen Urlaubsort zu machen. Gehörst du dazu, dann berücksichtige unbedingt die Einreisebestimmungen des Ziellandes, wenn du mit einer Drohne unterwegs bist.

Was macht eine Drohne mit 4k Kamera?

Viele Hersteller werben mit Drohnen, die mit einer 4k Kamera ausgestattet sind. Es handelt sich hierbei um eine besonders hohe Auflösung, die auch als Ultra-HD bekannt ist. Schaust du dir später die Fotos auf einem grösseren Bildschirm an, darfst du besonders scharfe und detailreiche Aufnahmen erwarten. Die Technik wird nicht nur für Drohnenaufnahmen verwendet, sondern auch für Filme, Serien und Gaming-Sessions. Dabei gilt: Je grösser der jeweilige TV-Bildschirm ist, umso mehr von den Details können auf dem Bildschirm angezeigt werden.

Mit welchem Zubehör schütze ich Drohnen vor Gefahren?

Denkst du über geeignetes Zubehör für deine Drohne nach, gehört Schutz für Gehäuse und Elektronik ganz oben auf die Liste. Vor allem, um sensible Hardware vor Schaden zu bewahren, setzt du am besten auf eine kompakte Tasche oder – abhängig von der Grösse des Geräts – einen kleinen Koffer als Zubehör für den Transport der Drohne. Obwohl viele Hersteller auf eine robuste Ausstattung ihrer Geräte setzen, solltest du dir vor deinen Drohnenaufnahmen immer das Wetter anschauen und lieber aussetzen, wenn zum Beispiel starkes Gewitter droht.

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