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APS C Sensor für anspruchsvolle Fotografie im kompakten Format

Der moderne Fotograf, der eine hohe Bildqualität mit entsprechender Auflösung schätzt und gleichzeitig ein kompaktes Gerät benötigt, wählt in vielen Fällen ein Modell mit APS C Sensor. In Kombination mit einem hochwertigen Objektiv mit der entsprechenden Schärfentiefe und einem Autofokus sowie der geeigneten Brennweite bietet dieser Sensor dir auf kleiner Fläche viel Leistung. Die Empfindlichkeit fällt hoch aus, die Bildqualität entsprechend ebenfalls. Wissenswertes zum APS C Sensor gibt es hier.

Was ist ein APS C Sensor?

APS-C ist ein Fachbegriff aus der Welt der modernen Digitalkameras. Konkret handelt es sich um die Bezeichnung für einen Sensortyp. Der Sensor ist neben der Auflösung oder Megapixelanzahl eines der wichtigsten Merkmale einer Digitalkamera. Der Bildsensor ersetzt den Fotofilm der analogen Fotografie. Seine Bauform und Grösse entscheiden darüber, wie viele Pixel einfangbar sind. Die Bezeichnung APS steht für Advanced Photo System. Der Typ C ist das klassische Bildsensorformat mit einer Grösse von 25,1 x 16,7 Millimeter bei einem Seitenverhältnis von 3:2. Dieses Seitenverhältnis ist vom Kinofilmformat Super 35 bekannt.

Welche Bedeutung hat die Sensorgrösse für die Auflösung?

Von der Grösse des Bildsensors hängt es ab, wie viele Pixel sich auf der Fläche unterbringen lassen und wie gross diese sind. Es macht dabei einen Unterschied, ob die gleiche Anzahl an Pixeln auf einem kleineren oder einem grösseren Sensor untergebracht ist. Grössere Pixel sind lichtempfindlicher und tragen damit zu einer besseren Bildqualität bei. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, wenn du dich bei der Auswahl eines Modells nicht alleine nach der Auflösung richtest. Der Blick sollte auch auf die Sensorgrösse fallen. Bei gleicher Sensorgrösse macht die Kamera mit weniger Pixeln nicht unbedingt die schlechteren Bilder, denn die Pixel sind grösser. Du solltest also genau vergleichen und die Produkte am besten ausprobieren.

Welches Format besitzen die Kameras mit APS C Sensor?

Moderne Digitalkameras sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, die sich in Hinblick auf die Sensorgrösse voneinander unterscheiden. Besonders günstig ist das Kleinbildformat, deutlich höhere Anschaffungskosten bringen die Kameras mit Sensoren im Vollformat mit. Der APS C Sensor weist die Grösse des Kleinformats auf. Er besitzt jedoch deutlich weniger Pixel als ein Vollformat-Sensor. Aus diesem Grund ergeben sich bei der Produktion Kostenvorteile. Zu den Nachteilen gehört das höhere Bildrauschen.

Was ist das DX-Format?

DX ist ein weiteres bei Digitalkameras gebräuchliches Format für Bildsensoren. Entwickelt hat es der japanische Hersteller Nikon. Das Format liegt bei 23,7 x 15,6 Millimeter. Damit sind DX-Sensoren ein wenig kleiner als Sensoren im Kleinformat. Einige Anwender nennen die DX-Sensoren auch APS C Sensoren. Diese Bezeichnung ist jedoch nicht präzise. In der Praxis können Sensoren mit dieser Bezeichnung leicht voneinander abweichende Formate und Formatfaktoren aufweisen. Grundsätzlich gilt: Eine Normung der verschiedenen Formate ist bis heute in der Fotoindustrie nicht erfolgt. Canon verwendet für sein Format die selbstentwickelte Bezeichnung APS-C. Andere Hersteller sprechen vom DX-Format dann, wenn sie sich vom Konkurrenzhersteller abgrenzen möchten. Auch innerhalb eines Herstellers sind Formatabweichungen bei gleicher Bezeichnung möglich. Hier ein Überblick über typische DX-Format-Grössen:

  • 23,7 × 15,6 Millimeter
  • 23,3 × 15,5 Millimeter
  • 23,7 × 15,7 Millimeter
  • 23,6 × 15,8 Millimeter

Für wen eignet sich eine Kamera mit APS C Sensor?

Die Kameras mit APS C Sensor eignen sich für dich, wenn du mit einer Systemkamera arbeiten möchtest. Diese Kameras sind besonders flexibel einsetzbar und du profitierst von einer grossen Auswahl an geeigneten Modellen auf dem Markt. Diese Kameras sind auch dann für dich empfehlenswert, wenn du nach einem ausgereiften und preiswerten System suchst. Das Preis-Leistungs-Verhältnis bei vielen Herstellern für diese Modelle am besten.

Was ist der Cropfaktor?

Zu den typischen Eigenschaften der sogenannten Crop-Kamera gehört, dass sie kleiner und leichter ist als Kameras mit Vollformat. Der Crop-Sensor ist kleiner als ein Vollformat-Sensor, besitzt weniger Fläche und erlaubt damit kompaktere Kamerakonstruktionen. Der Cropfaktor gibt das Längenverhältnis zwischen den Diagonalen zweier Aufnahmeformate an. Verkleinert sich die lichtempfindliche Fläche auf dem Sensor, ist der Beschnitt des Bildfeldes das Ergebnis. Das entspricht der Verkleinerung des Bildwinkels. Beschneiden heisst im Englischen „to crop“, daher die Bezeichnung für diesen Faktor.

Wie wirkt sich eine Kamera mit APS C Sensor auf die Bildqualität aus?

Aufgrund der geringen Grösse der Sensoren und der damit einhergehenden Verkleinerung der Pixel muss der Fotograf in der Praxis auf einige Punkte besonders achten. Die Kameras schiessen am Tag Fotos in sehr guter Qualität, weil genügend Licht auf den Sensor fällt. In der Dämmerung verschlechtert sich die Leistung gegenüber den Vollformatkameras jedoch. Hier ergeben sich im Einsatz der Digitalkamera mit APS C Sensor also Einschränkungen. Bei Aufnahmen in der Dämmerung oder am Abend sind Vollformatkameras besser geeignet. Hier musst du selbst entscheiden, wie viel Rauschen du akzeptieren willst. Ein APS C Sensor erzeugt aber in fast allen Fällen mehr Rauschen als die Vollformatvarianten. Die APS C Sensoren findest du auf dem Markt in verschiedenen Kameramodellen. Sie sind in Spiegelreflexkameras (DSLR) ebenso verbaut wie in Systemkameras. Tatsächlich ist APS C bei DSLRs mittlerweile stark verbreitet, du profitierst also von einer grossen Produktauswahl. Es lohnt sich, die Angebote genau miteinander zu vergleichen und zu überlegen, ob für die eigene Anwendung unbedingt ein Vollformatsensor notwendig ist.

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