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Kamerastative: wichtige Helfer beim Fotografieren und Filmen

Kamerastative: wichtige Helfer beim Fotografieren und Filmen

Kamerastative gehören zur absoluten Grundausstattung jedes Fotografen, ob er professionell arbeitet oder die Fotografie nur als Hobby betreibt. Da es jedoch einen grossen Markt und damit eine grosse Auswahl an verschiedenen Stativen gibt, kann die Suche nach dem richtigen Stativ einige Hürden bereithalten. Hier erfährst du, welche Typen erhältlich sind, welches Zubehör zu Fotostativen dazugehört und wie du das passende Stativ für deine Kamera findest.

Welche Arten von Kamerastativen unterscheidet man?

Je nach Verwendung und Art der Kamera gibt es unterschiedliche Stativ-Typen. Dies sind die wichtigsten Arten:

  • Die Dreibeinstative sind der Standard in der Video-, Film- und Fotobranche. Die Konstruktion auf drei Beinen erlaubt eine sehr stabile Positionierung der Kamera, sodass es beim Filmen oder Fotografieren nicht zu verwackelten Bildern kommt und auch Langzeitbelichtungen möglich werden. Oftmals werden Dreibeinstative bereits mit Stativköpfen geliefert, wobei sich hier jedoch je nach Anwendungsbereich grosse Unterschiede ergeben können. Der Kugelkopf ist eine sehr beliebte Stativkopfart, da er sich leicht bedienen lässt und sowohl Personen- als auch Actionaufnahmen zulässt. Interessierst du dich jedoch eher für Landschaftsbilder, könnte ein 3-Wege-Neiger die bessere Wahl für dich sein.
  • Einbeinstative eignen sich nicht dazu, Kameras auf ihnen abzustellen. Stattdessen musst du das Stativ bei der Verwendung selbst halten, während es dir als Haltehilfe für die Kamera oder den Camcorder dient. Das ermöglicht längere Belichtungszeiten und die Bilder werden auch bei schlechten Lichtbedingungen scharf.
  • Klemmstative lassen sich mithilfe eines einfachen Mechanismus an anderen Gegenständen befestigen, sodass sie flexibel einsetzbar sind. So kannst du Spiegelreflexkameras beispielsweise an einem Stativ fixieren, das an einem Ast, einem Geländer oder einem Türgriff klemmt.
  • Durch die mittlerweile weit fortgeschrittene Qualität von Handykameras wurden auch eigens für diese Geräte Stative entwickelt. Meist sind Handystative mit einem Adapter ausgestattet, sodass es auch möglich ist, das Gewinde mit einem stabilerem Stativ wie zum Beispiel einem Dreibeinstativ zu verbinden.
  • Lampenstative sollten vor allem zur Ausrüstung eines Studiofotografen gehören. Sie sind dafür da, die Lampen zu halten und helfen somit dabei, das Studio optimal auszuleuchten. Meist sind an der Unterseite der Lampenstative auch Räder befestigt, sodass sie sich flexibel im Raum bewegen lassen. Neben Lampen kann an den Stativen auch anderes Studiozubehör wie Reflektoren, Softboxen, Monitore, Studioblitzgeräte, Schirme und Ähnliches befestigt werden.

Aus welchen Teilen ist ein Stativ aufgebaut?

Klassische Dreibeinstative haben in der Regel folgenden Aufbau:

  • Stativbeine, oft mit variabler Höhenverstellung
  • Stativanschluss für die Montage der Schwenkköpfe
  • Schwenkköpfe, um die Kamera zu neigen oder zu schwenken

Gibt es einen Unterschied zwischen Fotostativen und Videostativen?

Bevor du dir ein Kamerastativ zulegst, solltest du dir zunächst überlegen, ob du eher Fotos oder eher Videoaufnahmen machen willst. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass sich Videostative in mehrere Richtungen schwenken beziehungsweise neigen lassen, sodass bewegte Bilder aufgenommen werden können. Manche Kamerastative kannst du aufgrund des variabel einsetzbaren Stativkopfes bis zu einem gewissen Punkt oft auch für beide Zwecke einsetzen. Dennoch lässt sich der Stativkopf eines Videostativs in der Regel nicht um 90 Grad drehen, wodurch Hochformatfotos unmöglich werden. Ausserdem sind Fotostative meist zu leicht, um problemlos unverwackelte Videoaufnahmen zu machen. Wenn du also sowohl Videos als auch Fotos aufnehmen möchtest, solltest du auf lange Sicht überlegen, dir zwei Kamerastative zuzulegen.

Welches Zubehör brauchen professionelle Fotografen noch?

Mit einer Kamera und einem Stativ allein kommt ein professioneller Fotograf in der Regel nicht aus. Folgendes Fotozubehör zum Stativ ist darüber hinaus noch als nützlich zu betrachten:

  • verschiedene Stativköpfe
  • Nivellierköpfe
  • Auslegearme
  • Adapterplatten
  • Schnellwechselplatten
  • Schnee- beziehungsweise Sandschuhe, verschiedene Füsse

Was sind Softboxen und welches Stativ verwende ich dafür?

Mithilfe von Softboxen erreichen Fotografen eine sehr gleichmässige Ausleuchtung des Motivs, wodurch die Bildung von Schattenflächen vermieden wird und das Licht insgesamt weicher wirkt. Als Lichtformer zählen Sotftboxen damit zum Grundzubehör eines Fotografen. Da sie recht schwer und gross sind, werden sie in der Regel an einem Lichtstativ befestigt, das sich flexibel verschieben und verstellen lässt.

Welches Stativ brauche ich für meine Kamera?

Die meisten Kameras sind mit einem 1/4-Zoll-Schraubgewinde ausgestattet, sodass sie auf jeden handelsüblichen Stativkopf passen sollten. Solltest du keinen Stativkopf haben oder nicht damit arbeiten wollen, musst du dir unter Umständen einen passenden Adapter als Zubehör besorgen, der deine Kompatibilitätsprobleme löst.

Aus welchem Material bestehen Stative?

Stative sind oft entweder aus Aluminium oder aus Carbon gefertigt. Weiterhin möglich, aber eher unüblich sind die Materialien Holz, Kunststoff, Magnesium und Basalt. Der Vorteil von Carbon und Aluminium ist vor allem das geringe Gewicht, wodurch sich die Stative besser transportieren lassen. Carbon ist teurer als Aluminium, dafür jedoch auch stabiler und unempfindlicher gegenüber schwankenden Temperaturen.

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