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dpi berechnen – Mit dieser Formel gelingt jeder Druck

dpi berechnen – Mit dieser Formel gelingt jeder Druck

Die Pixeldichte ist ein wichtiger Bestandteil der digitalen Fotografie. Dabei gilt: Je höher die Pixeldichte, desto mehr Details sind im Bild zu erkennen. Um das Beste aus einem Bild herauszuholen, solltest du ein paar Begriffe kennen und im Schlaf abrufen können. Einer davon ist dpi (dots per inch). Als Mediengestalter und Fotograf solltest du wissen, welche Kriterien für ein aussagekräftiges und detailreiches Bild substanziell sind. Die Berechnung der dpi gehört dabei zu den wesentlichen Bausteinen der digitalen Nachbearbeitung. Wie sich die dpi berechnen lassen, erfährst du hier!

1. dpi als Schlüsselfaktor für die Druckqualität

Es ist wichtig, dass du den Unterschied zwischen dpi und ppi kennst. Während ppi für pixel per inch (Pixel pro Zoll) steht, heisst dpi dots per inch (Punkte pro Zoll). Letzteres ist für einen qualitativ hochwertigen Druck notwendig. Bildschirme und Scanner dahingegen stellen Pixel dar. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, bei digitalen Bildern und Grafiken von ppi (Pixel pro Zoll) zu sprechen. Je höher die Zahl der Bildpunkte, desto detailreicher ist das Bild.

2. Die richtige Bildauflösung finden

Der dpi-Wert einer Bilddatei sagt nichts über die Qualität eines Bildes aus. Die Grösse eines digitalen Bildes liegt in Pixel vor. Daher gilt diese Masseinheit als Standard in der Digitalfotografie. Die Punkte pro Zoll spielen daher nur eine Rolle, wenn ein digitales Bild ausgedruckt vorliegen soll. Für die Darstellung im Internet ist die Kennzahl dpi nebensächlich. Damit dein digitales Bild auf dem Papier adäquat zur Geltung kommt, ist die Auswahl des richtigen dpi-Wertes essenziell. Dieser hängt stark von der Auflösung des Digitalbildes ab.

3. Anwendungsbeispiele für Bildpunkte

Damit es zu keinerlei Irritationen zwischen dpi und Auflösung kommt, solltest du dir der Unterschiede bewusst sein. Bei Berufen wie dem Mediengestalter oder Drucktechnologe sind Begriffe wie dpi und ppi allgegenwärtig. Denn nur mit der richtigen Formel ist ein vernünftiges Druckergebnis realisierbar. Je grösser das bedruckte Bild, desto wichtiger die Anzahl der Punkte pro Zoll. Das gilt insbesondere für Flyer und Plakate.

4. Dateiformate und -grösse zum Druck von Plakaten und Flyern

Ein hoher dpi-Wert ist nur für den Druck einer Bilddatei ausschlaggebend. Die Anzahl der dots per inch orientiert sich dabei an den Möglichkeiten des Druckers. Denn hier zählt die Pixeldichte. Bei Druckern hat sich ein Standard von 300 dpi etabliert. Je höher der dpi-Wert, desto höher die Druckauflösung und Qualität des Drucks. Das Format ist ebenfalls von Bedeutung. TIFF ist ein Bildformat, das Druckereien bevorzugen. Das Dateiformat unterstützt zudem das CMYK-Farbmodell. Zusätzlich ist es verlustfrei und speichert Farbtiefen bis zu 32-bit. JPEG dahingegen ist stark komprimiert und verlustbehaftet.

5. dpi berechnen: Die Berechnung von Zentimeter nach Zoll

Um den dpi effektiv zu berechnen, und damit die Qualität des Drucks zu bestimmen, kannst du eine Formel zu Rate ziehen. Da Bilder nicht in dpi vorliegen, sondern in Pixeln, erfolgt das Umrechnen unter Berücksichtigung der Auflösung des Bildes. Ein dpi entspricht einem Pixel pro Zoll. Ein Zoll ist 2,54 Zentimeter (oder 25,4 Millimeter) gross. Neben dieser Kennziffer solltest du die zukünftige Breite deines Bildes in Zentimeter kennen. Den dpi berechnest du etwa mit folgender Formel: Der dpi lässt sich anhand der horizontalen Pixelanzahl der Grafik und der tatsächlichen Breite des Fotos ermitteln. Hast du beispielsweise ein Foto mit der High-Resolution-Auflösung von 7.360 x 4.912 Pixeln, so liegt der dpi bei 300 Bildpunkten. Damit liesse sich ein Bild mit einer Breite von etwa 62 Zentimetern realisieren. Folgende Kennzahlen sind bei der Berechnung der dpi nötig:

  • horizontale Auflösung der Grafik
  • Information über die Grösse eines Zolls in Zentimetern
  • zukünftige Masse des Bildes

Ist dir der dpi bereits bekannt, lassen sich stattdessen auch die Dimensionen des zukünftigen Bildes berechnen. Bei einer dpi von 300 Bildpunkten und einer Auflösung von 7.360 x 4.912 Pixeln sieht die Rechnung wie folgt aus:

  • Anzahl der Pixel (7.360)
  • multipliziert mit 2,54 (1 Zoll)
  • Ergebnis dividiert mit Wert in dpi (300)
  • ergibt die Masse in Zentimeter

Bei dieser Rechnung erreicht das ausgedruckte Bild eine Breite von etwa 62 Zentimetern und eine Höhe von circa 41 Zentimetern. Das Seitenverhältnis liegt bei 3:2.

6. Dots per inch bei Digitalkameras

Bei Digitalkameras ist oftmals die Rede von Auflösung. Korrekter ist jedoch die Bezeichnung Bildgrösse. Während die Angaben über den LCD-Bildschirm deiner Kamera in Bildpunkten (dpi) vorliegen, liegen die Angaben über die Bildauflösung oftmals in Megapixeln vor. Wenn deine Kamera Aufnahmen in 24,2 Megapixel (6.016 x 4.000 Pixel) anfertigt, dann resultiert die rechnerische Druckgrösse bei 300 dpi in einem Bild mit den Massen 50 x 34 Zentimeter. Wie lässt sich der dpi anhand dieses Beispiels berechnen?

  • 6.016 x 2,54 / 50 = knapp 305 dpi.

7. Die Anzahl der dpi verändern

In den Metadaten einer Bilddatei findest du häufig Angaben zum dpi. Diese sind zunächst einmal bedeutungslos. In einigen Programmen lassen sich diese Daten anpassen. In folgenden Programmen lässt sich der dpi-Wert anpassen:

  • Photoshop
  • Gimp

Der integrierte Rechner von Photoshop erlaubt zudem einen Blick auf die Auflösung in Zentimeter unter Angabe eines bestimmten dpi-Wertes. In dem Programm kann zudem eine Neuberechnung der dpi erfolgen. Dies hat jedoch zur Folge, dass sich die Auflösung der Originaldatei ebenfalls verändert. Diese sollte jedoch unberührt bleiben, um die Qualität des Bildes beizubehalten.

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