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Fotoscanner für die Digitalisierung von Fotos

Zwar erlaubt die Technik heute vielseitige fotografische Aufnahmen, trotzdem ist es vielen Menschen immer noch ein Anliegen, alte Fotos aufzubewahren, jederzeit zur Hand zu haben, zu vervielfältigen und auf Fotopapier auszudrucken – selbst wenn diese auf dem PC oder Handy gespeichert sind. Da die meisten Fotos digital aufgenommen werden, ist die Speicherung kein Problem. Anders sieht das mit älteren Fotos und Dias aus, die erst eingescannt werden müssen, um digital abgelegt und nachbearbeitet werden zu können. Dafür gibt es moderne Fotoscanner mit guter Haptik, Leistung und Auflösung. Wie sie funktionieren und was zu beachten ist, sagen wir dir hier.

Was ist ein Fotoscanner?

Ein Foto im Album oder auf Fotopapier hat eine begrenzte Lebensdauer und kann in den Farben ausbleichen. Besser sind daher digitale Bilder, die nicht nur in der Qualität unverändert bleiben, sondern auch in grosser Anzahl abgelegt und gespeichert werden können. Wer möchte, kann diese natürlich jederzeit auch ausdrucken. Schwieriger wird das in umgekehrter Form. Um Fotosammlungen und Fotobücher zu digitalisieren, ist ein Fotoscanner die beste Wahl. Alle Erinnerungen können so in moderner Form aufbewahrt und von den geliebten Fotos Fotoabzüge erstellt werden. Der Fotoscanner arbeitet dabei wie ein typischer Scanner, ist jedoch in der Leistung besser, um auch Farbfotos detailgenau und scharf darzustellen.

Es gibt ihn als:

  • Flachbettscanner (hochwertiges Gerät mit Platte und verbauter Sensortechnik)
  • Handscanner (mobil einsetzbar, geringere Scanauflösung)
  • Schienenscanner (für grosse Mengen an Fotos, Negativen, Filmrollen und Dias geeignet)

Wie funktioniert der Fotoscanner?

Der Fotoscanner ist in der Regel ein Flachbettscanner, der mit einem optischen Sensor und mit Licht und Reflexion arbeitet. Über die Sensoren werden die analogen Daten, also dein Foto, Dia oder Mikrofilm, aufgenommen und über einen Analog-Digital-Umsetzer in eine digitale Datei umgewandelt. Diese wird auf dem PC gespeichert und kann über eine dazugehörige Software bearbeitet werden. Physische Bildträger werden dabei in digitale Bildformate übersetzt, während das eingelegte Foto beleuchtet und von einer Stablinse an den Bildsensor weitergeleitet und in Pixel digitalisiert wird.

Fotoscanner können in der Regel auch direkt mit dem PC, mit einer Kamera oder dem Handy verbunden werden, um Fotos auf die Geräte zu übertragen. Sehr gut ist dann das Anlegen eines Archivs oder Ordners, um die jeweilige Datei schneller wiederzufinden. Das Einscannen und Digitalisieren ermöglicht es dir, von einem Dia oder Foto mehrere Fotoabzüge zu machen. Das ist besonders für die Familie interessant, die dann ihre Erinnerungen vervielfacht zur Hand hat, während die Speicherung der eigentlichen Fotodatei auf nur einem Gerät erfolgt. Eine hohe Auflösung und Leistung des Fotoscanners bestimmt die Schnelligkeit des Scans und die hohe Bildqualität.

Wie können Dias und Negative eingescannt werden?

Für Dias und Negative besitzen viele moderne Fotoscanner eine separate Einheit, die den Halt und die Ausrichtung vereinfacht und gleichzeitig auch den Scan vieler Dias und Negative ermöglicht. Möglich ist natürlich auch die Digitalisierung über die Glasplatte eines Flachbettscanners, wobei die Dias dann direkt aufgelegt und einzeln gescannt werden. Speziellere Fotoscanner mit einer Vorrichtung für Dias und Negativen verhindern Störeffekte oder Unschärfe. Sie arbeiten mit hoher Bildauflösung und höherem Dichteumfang. Dabei können auch Kratzer, Lichtspiegelungen und Bildirritationen während des Scans automatisch beseitigt werden.

Welche Funktionen bei Fotoscannern bieten die höchste Qualität?

Fotoscanner gibt es in verschiedenen Ausführungen. Viele Modelle erlauben das Einscannen von Fotos, von Diapositiven, Negativen und auch von 35-mm-Filmstreifen. Um die Formate zu variieren, ist eine hohe Auflösung und Leistung des Fotoscanners notwendig. Auch ist es sinnvoll, wenn der Fotoscanner den Scanvorgang schnell und unkompliziert innerhalb weniger Sekunden bewältigt. Viele Modelle verfügen über einen Automatik- und einen Experten-Modus oder können eingescannte Bilder automatisch trennen. Auch eine hochwertige Software erhöht die Qualität. Sie macht die Bearbeitung der Fotos und Bilder am PC möglich, ebenso wie das Versenden und Ausdrucken.

Wie kommt der Fotoscanner in der Fotografie zum Einsatz?

Der Scan über einen Fotoscanner ist deutlich besser in der Fotoqualität als das Abfotografieren einzelner Bilder oder das Einscannen über herkömmliche Scanner und Apps. Der Fotoscanner ermöglicht eine einzigartige Detailgenauigkeit, Farbtiefe, hohen Kontrast und die automatische Entfernung von Bildstörungen, Kratzern oder Rissen. In der Fotografie sind Bilder damit einfacher aufzubewahren und sie stehen nach dem Scan jederzeit digital zur Verfügung.

Wie lassen sich Fotos und Bilder digitalisieren?

Beim Fotoscanner als Flachbettscanner wird das Foto oder Bild mit der Abbildungsseite auf eine Glasplatte gelegt, während eine Abtast- und Beleuchtungseinheit darüber fährt und den Scan vornimmt. Beim Handscanner sorgt ein LED- oder Infrarotlicht für den Scan, wobei dieser auf helle und dunkle Ebenen reagiert. Dazu wird das Gerät mit der Hand über das Bild oder Dokument geführt. Einige modernere Modelle sind so konzipiert, dass sie trotz ihrer schmalen und handlichen Bauweise das Bild vollautomatisch einziehen können. Das verhindert Störungen und Wackeleffekte.

Was kann in einem Fotoscanner eingescannt werden?

Die meisten Fotoscanner scannen natürlich mehr als lediglich Fotos oder Bilder ein. Geeignet sind sie auch für Dokumente oder speziell für die Digitalisierung von Dias und Negativen. Darüber hinaus können Filme beleuchtet und digitalisiert werden, wenn der Scanner eine integrierte Durchlichtungseinheit besitzt. Du kannst daher nicht nur alte Fotos oder Fotosammlungen digitalisieren, sondern auch Dias und Mikrofilme, um schöne Erinnerungen zu bewahren.

Möglich ist bei hochwertigen Modellen der Scan von:

  • Dokumenten
  • Bildern
  • Farbfotos und Fotoalben
  • Zeichnungen
  • Mikrofilm
  • Dias
  • Negativen
  • 3D-Objekten (kleinere Steine, Schmuckstücke oder Muscheln)

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