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Passbild machen – in sieben Schritten zum perfekten Passbild

Passbild machen – in sieben Schritten zum perfekten Passbild

Ein Passbild zu machen ist eine Herausforderung, mit der jeder von uns immer wieder konfrontiert wird. In Zeiten biometrischer Daten ist es nicht so einfach, das perfekte Foto herzustellen, etwa um ein Visum zu beantragen und für offizielle Dokumente. Zu diesen gehören auch dein Personalausweis, ein Führerschein und der Reisepass. Es gibt unterschiedliche Anforderungen, die Passfotos unbedingt erfüllen müssen, um anerkannt zu werden. Welche Grösse Passfotos haben müssen, wie es mit dem Foto für dein Baby aussieht und wie du zum perfekten Passfoto kommst, erfährst du in dieser Anleitung.

1. Anforderungen kennen, bevor es mit den Passfotos losgeht

Benötigst du ein Passfoto für ein Ausweisdokument oder andere Anlässe, erkundige dich zunächst über die Anforderungen an das Bild. In der Regel sind die Anforderungen an ein biometrisches Passfoto einheitlich geregelt. Die Masse für ein offizielles Passfoto: Das Fotoformat sollte 35 mal 45 Millimeter gross sein. Deine Gesichtshöhe auf dem Foto sollte zwischen 29 und 34 Millimeter liegen. Ausnahmen gibt es, wenn du das Foto beispielsweise nicht für deinen Ausweis benötigst, sondern für eine kreative Bewerbung, ein Geschenk oder für private Zwecke.

2. Aussehen, Kleidung und Hintergrund beachten

Ob mit der eigenen Kamera, beim Fotografen oder in einem Automaten: Wichtig ist, dass du auf deine Optik und den Hintergrund achtest, wenn du ein Passfoto für Ausweis, Visum und Co. machest. Ein ID-Foto sollte immer vor einem neutralen, hellen Hintergrund erstellt werden. Stelle in diesem Schritt sicher, dass keine Gegenstände in der Nähe sind, die Schatten oder Kontraste auf dein Gesicht werfen könnten. Wichtig:

  • Die Kleidung sollte neutral und schlicht sein. Verzichte auf einen Schal, zu viel nackte Haut, auffälligen Schmuck und zu grelle Farben.
  • Ziel ist es, dass dein Gesicht eindeutig zu erkennen ist. Ein dezentes Make-up ist erlaubt. Stelle aber sicher, dass das gesamte Gesicht (Augen, Mund, Nase, Brauen, Wangen, Stirn und Kinn) frei liegt und identifizierbar sind.
  • Der Hintergrund sollte hell, neutral und frei von Gegenständen, Verschmutzungen, bunten Farben oder sonstigen Elementen sein, die vom Gesicht ablenken könnten.

3. Passende Grösse wählen, zum Beispiel für einen Reisepass

Wenn du zu einem professionellen Fotografen gehst und biometrische Passfotos anforderst, wirst du in der Regel das korrekte Format erhalten. Auch Fotoautomaten sind mit einer automatischen Gesichtserkennung ausgestattet, sodass du passende Bilder erhalten wirst. Trotzdem ist es wichtig, dass du die richtige Grösse für biometrische Fotos kennst, zum Beispiel, wenn du dein Foto selbst schiessen und drucken möchtest. Dazu gehört:

  • 35 mal 45 Millimeter Grösse
  • 29 bis 34 Millimeter Gesichtshöhe
  • mittig zentrierte Ausrichtung des Gesichts

4. Spezielle Anforderungen für Babys beachten

Ein biometrisches Passbild braucht jede Person für den Ausweis. Dazu gehören auch Babys. Wichtig hierbei ist, dass eine Frontalaufnahme des Gesichts erfolgt. Bei Babys gibt es jedoch Ausnahmen, die für ein Passfoto zulässig sind. Dazu gehören:

  • Kopfhaltung: Während Kinder und Erwachsene geradeaus in die Kamera schauen, kann es bei Säuglingen zu Abweichungen in der Kopfhaltung kommen. Das ist in Ordnung, solange die Aufnahme trotzdem frontal erfolgt. Senkt das Baby den Kopf zum Beispiel leicht nach links oder nach rechts, ist das Foto trotzdem gültig.
  • Gesichtsausdruck: Da Babys noch nicht in der Lage sind, dass sie ihren Gesichtsausdruck zu kontrollieren, besteht auch hier eine Ausnahme bei Passfotos. Eindeutig zu erkennen müssen jedoch alle wichtigen Merkmale sein. Dazu gehören Mund, Augen Nase und Ohren. Anhand dieser Merkmale können auch Säuglinge identifiziert werden.

5. Das Foto schiessen

Jetzt wird es ernst. Wenn du alle Anforderungen beachtet hast und bereit bist, kannst du das Foto schiessen (oder schiessen lassen). Beachte immer folgende Punkte:

  • neutraler Gesichtsausdruck
  • passende Beleuchtung
  • keine Kopfhaare im Gesicht haben, welche die Augen bedecken
  • aufrechte, gerade Kopfhaltung
  • nicht blinzeln, klarer Blick

Wenn du das Foto schiesst, ist es wichtig, dass das Ergebnis am Ende stimmt, damit es von offiziellen Behörden anerkannt wird. Es kann also gut sein, dass du mehrere Anläufe benötigst.

6. Passfotos auswerten und kontrollieren

Sobald du fertig bist, solltest du die Passfotos genau kontrollieren. Achte zum Beispiel darauf, dass keine unnatürlichen Schatten oder harten Kontraste in deinem Gesicht zu sehen sind. Ziel ist es, dass du als Person eindeutig identifizierbar bist. Wenn du auf dem Foto eine falsche Augenfarbe erkennst, ist das ein Zeichen dafür, dass du den Vorgang wiederholen musst. Auch dein Gesichtsausdruck ist wichtig. Sollte dieser nicht neutral sein, wiederhole den Vorgang ebenfalls. Kontrolliere, ob du in die Kamera schaust, eine gerade Haltung hast und dein Gesicht (Augen, Mund, Nase, Wangen, Kinn sowie Stirn) erkennbar ist.

7. Bei Bedarf den Vorgang wiederholen

Damit offizielle Behörden dein Passfoto anerkennen, solltest du den gesamten Vorgang wiederholen, wenn du dir unsicher bist und Fehler erkennst. Vermeide hierbei zum Beispiel zu viel Make-up oder wechsle dein Hemd, wenn du beim ersten Versuch gemerkt hast, dass die Optik dir Probleme bereitet. Am besten kontrollierst du die Fotos schon vor dem Druck. Damit sparst du Zeit und Geld, wenn du neue Fotos schiessen musst.

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