Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Biometrie beschreibt eine Wissenschaft, die sich mit der Messung und Analyse biologischer Daten bzw. körperlicher Merkmale beschäftigt. Bezogen auf ein Passbild bezeichnet biometrisch die Messung einiger unveränderlicher Eigenschaften eines Gesichts. Diese werden vermessen und ermöglichen dadurch die maschinengestützte Identifikation einer Person. Ein biometrisches Bild ist somit ein Passfoto, das bestimmte formale Voraussetzungen erfüllen muss, um die Gesichts- und somit Personenerkennung zu erleichtern. Zu den vermessenen Erkennungsmerkmalen zählen zum Beispiel der Augenabstand und der Stand der Wangenknochen. Die biometrischen Daten können zusätzlich auf einem Chip im Ausweisdokument gespeichert werden.
Ein biometrisches Passbild brauchst du mittlerweile für fast alle offiziellen Ausweisdokumente. Für die Identitätskarte und den Reisepass ist es ein Muss. Für den Führerausweis reicht hingegen weiterhin ein klassisches Passbild. Da auch im Ausland fast überall biometrische Fotos für Ausweisdokumente benötigt werden, wird oft auch bei der Beantragung eines Visums ein solches Bild vorausgesetzt. Da die Grössen teilweise abweichen, informiere dich am besten vor Einreise oder Antrag. Durch die Maschinenlesbarkeit der biometrischen Personendaten soll verhindert werden, dass Ausweise gefälscht werden bzw. sich jemand als falsche Person ausgibt. Somit soll letztendlich die Sicherheit verbessert werden. Dennoch gelang es Aktivisten in der Vergangenheit, zwei biometrische Bilder zu verschmelzen und es in einen Reisepass einbauen zu lassen.
Die offiziellen Passbildbestimmungen beschreiben detailliert, welche Voraussetzungen ein biometrisches Passfoto erfüllen muss, sodass die personenspezifischen Gesichtsmerkmale einwandfrei erkennbar sind. So muss das Gesicht absolut frontal fotografiert sein. Du musst einen neutralen Gesichtsausdruck haben und darfst auf dem Bild nicht lächeln. Der Mund muss geschlossen sein und deine Brille darf die Augen nicht verdecken. Bei Brillenträgern ist zusätzlich darauf zu achten, dass die Brillengläser nicht spiegeln und nicht getönt sind. Die Bilder können farbig oder in Graustufen sein. Bei einem Antrag für ein offizielles Dokument darf das biometrische Passbild nicht älter als ein Jahr sein.
Die Passbildgrösse beträgt 35 x 45 Millimeter, wobei das Gesicht der fotografierten Person vom Kinn bis zur Schädeldecke mindestens 29 Millimeter und höchstens 34 Millimeter beträgt. Das Gesicht wird zudem mittig auf dem Foto zentriert, um die Gesichtserkennung zu gewährleisten. In Ausnahmen darf die Frisur bei voluminösen Haaren über den Rand des Bildes hinausragen. Bei der Bildqualität müssen folgende Details beachtet werden:
Gerade bei kleinen Kindern ist es schwierig, die formellen Vorgaben einzuhalten, da sich bei ihnen der Gesichtsausdruck und die Haltung nur bedingt beeinflussen lassen. Zudem ist es wichtig, dass Mutter oder Vater oder das geliebte Kuscheltier nicht mit auf dem Bild sind. Bei Kindern bis zum Alter von elf Jahren muss die Gesichtshöhe auf dem Foto vom Kinn bis zur Schädeldecke mindestens 23 Millimeter betragen. Insgesamt werden die Bestimmungen bei Babys zum Glück nicht allzu streng ausgelegt, sodass insbesondere beim direkten Blick in die Kamera und dem neutralen Gesichtsausdruck Abweichungen akzeptabel sind.
Grundsätzlich kannst du deine Kleidung frei wählen, zumal nur ein Bruchstück auf dem Foto zu sehen sein wird. Es empfiehlt sich, eine Bluse oder ein Hemd zu tragen, da später nur der Kragen sichtbar ist. Das Tragen einer Uniform ist nicht erlaubt. Auch Make-up oder eine kleine Halskette können gern getragen werden, solange sie dich nicht allzu sehr verändern. Wichtig ist bei der Wahl der Kleidung und Accessoires nur, dass wesentliche Gesichtsmerkmale nicht verdeckt werden. Die Haare dürfen nicht zu weit ins Gesicht ragen. Die Brille darf die Augen nicht verdecken. Kopfbedeckungen sind nicht erlaubt und auch das Tragen auffälliger Haarbänder ist nicht akzeptabel. Ausnahmen bilden Kopfbedeckungen aus religiösen oder medizinischen Gründen. Hier muss das Gesicht allerdings vom Kinn bis zum Haaransatz erkennbar sein.
Aufgrund der zahlreichen Bestimmungen, die für ein biometrisches Passbild gelten, lässt du es am besten bei einem guten Fotografen machen. Er oder sie wissen genau, worauf zu achten ist, und du kannst am Ende sicher sein, dass das Foto den Anforderungen entspricht. Wer sich intensiv mit den Voraussetzungen auseinandergesetzt hat, kann das Passfoto auch selbst erstellen. Dafür benötigst du eine Digitalkamera und einen Passfoto-Generator. Das geknipste Ausgangsbild wird mithilfe der Software an die biometrische Schablone angepasst. Bei der Nutzung eines Fotoautomaten ist übrigens nicht gewährleistet, dass am Ende ein biometrietaugliches Foto entsteht.
Fotobücher selbst zu erstellen wird immer beliebter. Der Grund: Online geht dies spielend einfach und du hast eine tolle und vor allem persönliche Geschenkidee. Egal, ob du die schönsten Erinnerungen von eurem gemeinsamen Urlaub, Fotos eurer Hochzeit oder die wichtigsten Schritte im Leben eures Kindes verewigst: Mit einem selbst gestalteten Fotobuch hast du eine bleibende Erinnerung. Nicht umsonst zählen personalisierte Fotogeschenke zu den beliebtesten Geschenkideen überhaupt. Wie du ein Fotobuch erstellst, erklären wir dir hier.
Die Pixeldichte ist ein wichtiger Bestandteil der digitalen Fotografie. Dabei gilt: Je höher die Pixeldichte, desto mehr Details sind im Bild zu erkennen. Um das Beste aus einem Bild herauszuholen, solltest du ein paar Begriffe kennen und im Schlaf abrufen können. Einer davon ist dpi (dots per inch). Als Mediengestalter und Fotograf solltest du wissen, welche Kriterien für ein aussagekräftiges und detailreiches Bild substanziell sind. Die Berechnung der dpi gehört dabei zu den wesentlichen Bausteinen der digitalen Nachbearbeitung. Wie sich die dpi berechnen lassen, erfährst du hier!
Das Siegtor beim Fussball, der Affe in freier Wildbahn oder die perfekte Portraitaufnahme – mit einem Teleobjektiv kannst du viele Momente mit gestochen scharfen Bildern einfangen. Vor allem, wenn du selbst nicht im Geschehen sein kannst, lohnt sich ein Teleobjektiv. Dank ihres Vergrösserungseffekts gibt es für Teleobjektive vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Wir verraten dir, wann sich die Anschaffung lohnt, welche Brennweiten für die unterschiedlichen Aufnahmen geeignet sind und welche Risiken im Hinblick auf die Bildqualität bei sehr langen Brennweiten bestehen. Ausserdem erklären wir dir den Unterscheid zwischen Teleobjektiven mit Zoom und einer Festbrennweite und auf welche Aspekte du beim Kauf achten solltest.
Ein Passbild zu machen ist eine Herausforderung, mit der jeder von uns immer wieder konfrontiert wird. In Zeiten biometrischer Daten ist es nicht so einfach, das perfekte Foto herzustellen, etwa um ein Visum zu beantragen und für offizielle Dokumente. Zu diesen gehören auch dein Personalausweis, ein Führerschein und der Reisepass. Es gibt unterschiedliche Anforderungen, die Passfotos unbedingt erfüllen müssen, um anerkannt zu werden. Welche Grösse Passfotos haben müssen, wie es mit dem Foto für dein Baby aussieht und wie du zum perfekten Passfoto kommst, erfährst du in dieser Anleitung.
Eben schnell ein Video auf Instagram teilen oder einen Zusammenschnitt vom Urlaub über Whatsapp an die Familie schicken? Ein Video zu schneiden, mit Effekten zu versehen und die Datei an Freunde, Familie und Follower zu schicken, bereitet längst keine Probleme mehr. Wir zeigen dir den Video Editor, der zu dir passt und mit dem du Inhalte schnell und effektiv schneidest. Um den perfekten Videoschnitt zu realisieren, brauchst du nur ein bisschen Geduld und Fantasie. Die nötigen Schritte, um auch von unterwegs professionellen Cuttern das Wasser zu erreichen, erfährst du in diesem Artikel.
Eine Leinwand bedrucken ist nicht immer ein kostengünstiger Spass und im Vergleich zu herkömmlichen Fotoabzügen auch etwas umständlicher. Trotzdem gehört eine Fotoleinwand heute zu den beliebtesten Fotoprodukten zum Verschenken oder um sie im eigenen Zuhause aufzuhängen. Die gute Nachricht ist: Du kannst Leinwände mittels Keilrahmen oder Holzrahmen und den dazu gehörigen Produkten und Materialien ganz einfach selbst bedrucken. So musst du keine teuren Produkte einkaufen und erhältst ein individuelles Ergebnis mit persönlicher Note. Wir zeigen dir in sieben Schritten, wie du einen eigenen Leinwanddruck herstellst, Kosten sparst und gleichzeitig gelungene Fotogeschenke oder Dekoelemente schaffst.