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Der eigentlich weisse Ziegenkäse wirkt ganz gelb auf deinem neuesten Food-Post in den Sozialen Netzwerken? Möglicherweise steckt dahinter der fehlende Weissabgleich: In der Fotografie nutzen Profis den Weissabgleich, um Farbstiche auf weissen Hintergründen und Motiven zu verhindern. Ein künstlicher Weissabgleich dient zugleich dazu, warme Bilder etwas kühler wirken zu lassen – es handelt sich wahlweise also auch um ein fotografisches Kunstelement, das du kreativ einsetzen kannst.
Tageslicht besteht physikalisch aus verschiedenen Farben: Rot, Grün, Blau. Daher stammt auch die Abkürzung für den RGB-Farbraum, der die unterschiedlichen Grundfarben beschreibt. Die Farben ergeben im Zusammenspiel das gewöhnliche Tageslicht in Weiss. Wichtig hierbei ist jedoch, dass – abhängig von der Tageszeit – immer eine andere Farbe dominiert. Das bedeutet: Im Laufe des Tages sehen wir nicht nur verschiedene helle und dunkle Töne, sondern auch unterschiedliche Farbtemperaturen, die häufig in der Masseinheit Kelvin beschrieben werden. Dabei stehen sogenannte kurze Wellenlängen für den blauen Farbanteil, längere für den roten Anteil. Für deine Kamera bedeutet das: Du führst einen Weissabgleich durch, weil die Geräte nicht in der Lage sind, die aktuelle Farbtemperatur zu erkennen. Häufig wirken weisse Gegenstände deshalb zum Beispiel bläulich oder rötlich – je nachdem, welche Farbe deine Lichtquelle gerade dominiert.
Die Faustregel für den Weissabgleich lautet: Liegt das Tageslicht bei 5.500 Kelvin, benötigst du keinen Weissabgleich – denn das Licht weist in diesem Zustand keinen zu hohen Blau- oder Rotanteil auf. Da wir die genauen Masse nicht mit dem blossen Auge erkennen, schätzen wir sie in der Natur ganz einfach ab. Ein klarer Himmel am Tag deutet zum Beispiel auf ein ausgeglichenes und klares Weiss hin. Es liegt also bei etwa 5.500 Kelvin. Die Abenddämmerung weist hingegen meist einen roten Stich auf. In diesem Fall führst du einen Weissabgleich durch, wenn du nicht explizit einen Stich durch die rote Lichtquelle (Sonne) wünschst, die deine weissen Motive verfärbt.
Ein vollautomatischer Weissabgleich erleichtert vielen Fotografen die Arbeit. Er gilt jedoch zugleich auch als besonders anfällig für Fehler bei der Farbwiedergabe, etwa bei schwierigen Lichtverhältnissen. So funktioniert er:
Als Alternative zum vollautomatischen Abgleich eignet sich der halbautomatische Weissabgleich. Die Fehlerquote ist für gewöhnlich geringer als beim vollautomatischen Weissabgleich. Dafür wählst du im Menü von vornherein aus, ob du zum Beispiel bei hellem Sonnenschein, unter einem grauen Himmel mit Schatten und einem externen Blitzgerät oder in einem Raum mit Kunstlicht arbeitest. So passt die Kamera sich mit dieser Voreinstellung dem Setting der Lichtquellen an und gibt weisse Objekte meist korrekt wieder.
Der manuelle Weissabgleich ist mit etwas mehr Aufwand verbunden, liefert jedoch die genauesten Ergebnisse. Beachte, dass die Funktion sich von Kamera zu Kamera unterscheidet. Es gibt zwei Möglichkeiten:
Du besitzt ein hochwertiges Objektiv, führst einen aufwändigen Weissabgleich durch und die Belichtungszeit ist eigentlich super – und trotzdem will es mit den Bildern nicht so richtig klappen? Die Verwendung von Bildbearbeitungsprogrammen gehört heute zu den Grundlagen der Fotografie. Die Programme schaffen schnelle Abhilfe, wenn alle anderen Tipps zum Thema Weissabgleich versagen. Deine Bilder verschönerst du deshalb ganz einfach mit einer passenden Software. Wichtig: Plane extra Zeit für die Nachbearbeitung ein. Ein Tipp zum Abschluss: Versuche es zunächst immer mit einem Weissabgleich und verlasse dich nicht nur auf die Nachbearbeitung. So hast du hinterher weniger Arbeit und sparst Zeit.
Professionelle Fotografie erfordert die richtige Fotoausrüstung. Dazu gehört, wenn das Equipment grösser ausfällt, auch ein stabiler Fotorucksack. Neben der Kamera können damit Stativ, Objektive, Blitzarme und weiteres Zubehör sicher und geschützt transportiert werden. Der Fotorucksack hat den Vorteil, dass er auf dem Rücken getragen das Gewicht gut ausbalanciert und eine freihändige Nutzung der Kamera ermöglicht.
In den 1960er-Jahren machten Pop-Artisten die Kunst des Passfotos populär. Bekannte und unbekannte Leute liessen sich mit jeweils vier verschiedenen Gesichtsausdrücken ablichten, während Künstler wie Andy Warhol oder Robert Rauschenberg das Ganze auf Siebdruck in Kunst gestalteten. Auch heute gibt es die Passfotoautomaten noch, die für wenig Geld witzige Posen mit Freunden oder auch das Passfoto für den Ausweis erlauben. Die Fotokabine ist für die schnelle Fotoentwicklung per Münzeinwurf praktisch und günstig.
In den Zeiten von Social Media, insbesondere von Plattformen wie Instagram und Pinterest, spielen attraktive Fotos eine immer grössere Rolle in unserem Leben. Damit liegen hochqualitative Bilder nicht nur länger im Interesse von Geschäftskunden und Unternehmern. Ob es um das perfekte Foto für soziale Netzwerke geht, du einen professionellen Beitrag für Sponsoren schaffen oder Produkte, die du nicht länger benötigst, im Internet verkaufen möchtest: Du kommst nicht umhin, dich mit dem Bereich der Produktfotografie auseinanderzusetzen. Was gilt es nun zu wissen und wo beginnst du deine fotografische Reise? Mithilfe unseres FAQs hast du den Durchblick.
Fotoleinwände sind eine ideale Möglichkeit, den eigenen vier Wänden eine persönliche Note zu verleihen. Im Gegensatz zum Fotoposter wird das Lieblingsfoto auf eine Leinwand gedruckt, was einen sehr viel hochwertigeren Eindruck macht. Dabei stehen unterschiedliche Formate zur Auswahl, sodass auch in einer kleinen Wohnung Platz für eine Fotoleinwand ist. Leinwandbilder überzeugen mit satten, kräftigen Farben und starken Kontrasten. Die Gestaltungsvarianten sind vielfältig und lassen kaum Wünsche offen.
Paarshootings sind natürlich ein absolutes Muss zu jeder Hochzeit. Der schönste Tag des Lebens soll verewigt und die Schönheit des Brautpaares für immer festgehalten werden. Doch auch zu anderen Zeitpunkten einer Partnerschaft sind Paarshootings eine wunderbare Idee, um die Liebe fotografisch festzuhalten und ein unvergessliches Erlebnis als Paar zu geniessen. Wer wäre nicht gern einmal für einen Tag ein Supermodel? Dieses aufregende Erlebnis mit seinem geliebten Partner zu teilen ist einfach unvergesslich. Die entstandenen Fotos schaust du dir auch Jahre später immer wieder gerne an und zeigst sie stolz deinen Kindern und irgendwann den Enkelkindern.
Gestochen scharfe Details, die uns den wichtigsten Punkt und damit die Aussage einer Fotografie klarmachen: das erreichen wir mit der richtigen Schärfentiefe. Mitunter ist bei Fotografen auch von Tiefenschärfe die Rede. Was bedeutet dieser Begriff aus der Fototechnik, welche Einstellungen an der Kamera sind nötig und wie funktioniert die Berechnung der Tiefenschärfe? Wir bringen Klarheit ins Dunkel und beantworten häufige Fragen rund um das Thema.