Leider unterstützen wir Internet Explorer nicht mehr.

Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.

Zurück zur Artikelübersicht

Astrofotografie – die Sterne einfangen und unvergessliche Bilder erschaffen

Du begeisterst dich für den Nachthimmel und liebst den Blick durchs Teleskop? Dann ist Astrofotografie etwas für dich! Die Milchstrasse, der Halbmond oder eine abenteuerliche Mischung aus Wolken und funkelnden Sternen können einzigartige Bilder erzeugen. Sie fotografisch festzuhalten ist eine ganz besonders spannende Disziplin. Bei Aufnahmen vom nächtlichen Himmel geht es um eine gute Kamera, das richtige Objektiv und lange Belichtungszeiten. Ausser tollen Fotos von Himmelsobjekten lassen sich damit auch wunderschöne, romantische Motive ablichten. Hier erfährst du, wie es geht.

Warum den Himmel fotografieren?

Der Himmel und seine Erscheinungen spielen seit Menschengedenken eine wichtige Rolle in Kultur und Religion. Kaum verwunderlich also, dass der Franzose Louis Daguerre bereits 1838 – in dem Jahr, in dem er das erste kommerzielle fotografische Verfahren veröffentlichte – eine Aufnahme vom Mond mit seinem Fotokasten festhielt. Dieses Bild gilt als die erste Astrofotografie der Welt. Die Faszination des Menschen am Himmel uns einen Objekten besteht fort. Die weitere Entwicklung der Fotografie fand daher auch im Aufnehmen von Himmelskörpern mit der Kamera ihren Ausdruck.

Teleskop, Objektiv, Kamera: Welche Aufnahmen bieten sich bei der Astrofotografie an?

Heute sind die technischen Möglichkeiten in Form von Teleskopen, Objektiven, Kameras und weiterer Ausrüstung um ein Vielfaches grösser. Diese Vielfalt ermöglicht es Profis wie Hobby-Fotografen, ihre Passion der Astrofotografie zu verbessern. Motivation und Aufgaben der Astrofotografie können sein:

  • Ästhetische Optik
  • Interesse am Himmelslauf von Mond, Sonne, Sternen, Planeten, Satelliten
  • Romantische Landschaftsbilder oder Abbildungen von Personenumrissen vor dem Sternenhimmel
  • Bestimmung von Positionen und Helligkeiten sowie Untersuchung von Sternenspektren
  • Archivierung, um die Entdeckung neuer Himmelskörper auch in der Zukunft nachvollziehen zu können

Belichtungszeit und ISO-Wert: Was muss ich speziell bei der Astrofotografie beachten?

Häufig mangelt es bei Bildern etwa vom Sonnensystem am Nachthimmel an ausreichender Lichtstärke für traditionelle Fotos. Deshalb geht es bei Astrofotografie vor allem darum, mit der Digital- oder DSLR (Digital-Spiegelreflex)-Kamera den richtigen Lichteinfall zu erreichen. Das gelingt mit den folgenden fotografischen Kniffen:

  • Hoher Belichtungsfaktor, passender ISO-Wert
  • Lange Belichtungszeit, das Objektiv muss für eine Aufnahme wegen der dunklen Umgebung relativ lange geöffnet sein
  • Berücksichtigung der Brennweite des Objektivs
  • Absolut stille Kameraführung, am besten mit einem Stativ
  • Mehrere Aufnahmen in Bildserien, die später am Computer zusammengesetzt werden können

Aufgrund der langen Belichtungszeit kommt dem absoluten Stillstand des Motivs eine hohe Bedeutung zu. Himmelskörper sind in der Regel so weit von deinem Objektiv oder Teleskop entfernt, dass ihre Bewegung auf dem Foto nicht zu erkennen ist. Machst du jedoch etwa Landschaftsbilder mit Bäumen oder halten sich Menschen im Vordergrund auf, müssen diese vollständig still stehen, um auch bei langer Belichtungszeit scharfe Bilder zu erhalten.

Wo finde ich gute Motive für meine Bilder?

Astrofotografie funktioniert direkt mit deiner Kamera und dem Nachthimmel als Motiv. Auf der Suche nach dem perfekten Ort für Astrofotografie empfiehlt es sich, nach folgenden Merkmalen Ausschau zu halten:

  • eine Stelle ohne künstlichen Lichteinfall
  • freie Aussicht auf den Nachthimmel, der nicht durch Strommasten gestört ist
  • eine leichte Anhöhe, die die Aussicht noch verbessert und umliegende Objekte vom Bild ausschliessen lässt
  • einen wolkenfreien Himmel

Hast du erst die perfekte Stelle gefunden und ist die Wettervorhersage in Ordnung, dann heisst es Thermoskanne einpacken. Denn Astrofotografie erfordert ausser technischem Können auch Geduld und Kreativität. Um Bilder von bestimmten Himmelskörpern aufzunehmen, reichen herkömmliche Objektive oft nicht aus. Daher empfiehlt sich das Fotografieren durch Teleskope oder Spektive.

Was brauche ich unbedingt für die Astrofotografie?

Absolut unerlässlich sind eine Kamera, ein Objektiv mit möglichst grossem Durchmesser und ein Stativ. Mit dieser Grundausstattung kannst du schon tolle Astro-Bilder aufnehmen. Empfehlenswert sind ausserdem Ferngläser. Durch sie kannst du wahrscheinlich nicht fotografieren, aber mit ihnen lassen sich tolle Motive lokalisieren. Packe deshalb gern ein Fernglas oder wenn möglich ein Teleskop ein, wenn du in die Nacht hinausziehst. Darüber hinaus kann dir astrologisches Grundwissen in vielen Fällen weiterhelfen. Wann ist die Milchstrasse deutlich sichtbar? Wann und wo geht der Mond auf und wann steht er an deinem bevorzugten Foto-Spot? Wie stehen die Planeten des Sonnensystems und wann bescheint die Sonne sie günstig?

Sollte ich meine Aufnahmen einer Bildbearbeitung unterziehen?

Sind erst tolle Aufnahmen im Kasten, kannst du sie mit einem professionellen Foto-Bearbeitungsprogramm oft noch verbessern. Die meisten Kameras speichern die Einstellungen, mit denen Bilder aufgenommen wurden. Gute Foto-Softwares erkennen sie wieder und lassen sich dann auf diese Weise einfach nachbearbeiten. Am Computer kannst du ausserdem aus Bildserien tolle Abbildungen erstellen, wie etwa den Verlauf des Mondes über die ganze Nacht hinweg.

Welche Hilfsmittel für die Astrofotografie sind empfehlenswert?

Die Astrofotografie für Amateure wächst ständig und mit ihr das Angebot für Hobby-Fotografen. Einerseits findest du am Kiosk einschlägige Fachzeitschriften mit Tipps und Wissen sowie guten Vorschlägen für geeignete Orte. Häufig geben diese dir auch einen Überblick darüber, welcher Zeitpunkt für Bilder vom Sonnensystem, der Milchstrasse in Verbindung mit Neumond und anderen am besten geeignet ist. Darüber hinaus findest du im Netz diverse Apps zum Thema Astrofotografie. Manche unterstützen dich dabei, selbst mit guten Smartphone-Kameras Bilder von Himmelskörpern aufzunehmen. Andere helfen mit den richtigen Einstellungen an der Kamera oder dem perfekten Zeitpunkt.

Das könnte dich auch interessieren

dpi berechnen – Mit dieser Formel gelingt jeder Druck

Die Pixeldichte ist ein wichtiger Bestandteil der digitalen Fotografie. Dabei gilt: Je höher die Pixeldichte, desto mehr Details sind im Bild zu erkennen. Um das Beste aus einem Bild herauszuholen, solltest du ein paar Begriffe kennen und im Schlaf abrufen können. Einer davon ist dpi (dots per inch). Als Mediengestalter und Fotograf solltest du wissen, welche Kriterien für ein aussagekräftiges und detailreiches Bild substanziell sind. Die Berechnung der dpi gehört dabei zu den wesentlichen Bausteinen der digitalen Nachbearbeitung. Wie sich die dpi berechnen lassen, erfährst du hier!

Bilderleisten für die kreative Selbstgestaltung

Auf einer leeren und weissen Wand ist mit Bilderleisten eine vielseitige und ganz individuelle Gestaltung möglich, die das Aufhängen von Bildern, Postern und Fotos ermöglicht, ohne erst Löcher zu bohren. Die Anordnung der Dekoelemente nimmst du ganz nach Belieben und abwechslungsreich vor, auch in der gewünschten Höhe oder Grösse. Bilderleisten sind besonders für Menschen gut geeignet, die ihre Bilder im Raum immer wieder ohne grossen Aufwand umhängen wollen. Damit sind Bilderleisten eine gute Alternative zum klassischen Bilderrahmen. Alles zum Thema gibt es hier.

Bild Rückwärtssuche: ähnliche Bilder im Handumdrehen finden

Vielleicht kennst du das Problem: Du sucht auf deinem Computer im Internet passende Bilder zum Beispiel für eine Hausarbeit, einen Blogeintrag oder einfach für die private Verwendung. Die Bildersuche per Suchbegriff gestaltet sich jedoch häufig umständlich. Das passende Foto will einfach nicht auftauchen und vielleicht weisst du nicht, welche Suchbegriffe am erfolgversprechendsten sind. Mit der Bild-Rückwärtssuche findest du Bilder, die einem Ausgangsbild ähneln. Diese einfache Bildrecherche funktioniert im Browser häufig per einfachem Rechtsklick oder über einen Dienst wie Tineye. In diesem Ratgeber findest du viele Tipps, wie du die umgekehrte Bildsuche am besten einsetzt.

Spiegelreflexkameras für den anspruchsvollen Fotografen

Fotografieren ist eine Kunst, die sich in modernen Zeiten weiter etabliert und verschieden umgesetzt wird. Selbst das Smartphone weist bereits eine Kamera auf, die mit einigen digitalen Modellen mithalten kann. Wer jedoch Wert auf hochwertige Fotos im Kunstformat legt, greift auf klassische Produkte wie die Spiegelreflexkamera zurück. Diese sind in der Bildqualität immer noch die hochwertigsten Modelle und verfügen über eine umfangreiche Ausstattung. Die altbewährte Technik gestattet anspruchsvolle Fotos auf hohem Niveau.

Bridgekameras als Brücke zwischen verschiedenen Kameramodellen

Die Wahl einer guten Kamera ist nicht nur für Fotografen und Profis wichtig. Der Trend, kreative Bilder und Videos zu produzieren, wächst weiter und findet bei vielen Menschen Anklang. Daher hat der Markt einige hochwertige Modelle zu bieten, die besser als eine Kompaktkamera und nicht ganz so teuer wie eine Spiegelreflexkamera sind. Das ist die Bridgekamera, die damit eine Brücke zwischen den Funktionsmerkmalen und Konstruktionsprinzipien beider Kameras schlägt, gleichzeitig aber vergleichsweise erschwinglich bleibt.

Bilder zuschneiden – mit diesen Tools klappt es auf Anhieb!

Ein schönes Urlaubsfoto, eine packende Grafik. Doch was macht die Person auf dem Bild? Schon das kleinste Detail kann die Aufmerksamkeit auf dein Hauptmotiv beeinflussen. Zum Glück stehen zahlreiche Tools zur Verfügung, mit denen sich diese Perfektion bewahren lässt. Ob online oder offline, zahlreiche Anbieter buhlen um deine Gunst. Wir zeigen dir die Werkzeuge, mit denen du Bilder schnell selbst zuschneiden kannst.