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Die wichtigsten und gängigsten Grafikformate

Ohne einen Gedanken daran zu verwenden, haben wir täglich am Bildschirm mit Grafikformaten zu tun. Damit die Darstellung der Daten optimal funktioniert, ist die Verwendung des richtigen Formats für eine schnelle oder qualitativ hochwertige Darstellung entscheidend. Wir zeigen dir, welche Grafikformate existieren und worin ihre Vor- und Nachteile liegen. Dadurch optimierst du deine Webseite und verhinderst bei einer Komprimierung einen Datenverlust.

Was sind Grafikformate?

Bei einem Grafikformat handelt es sich um ein Dateiformat, das den Aufbau eines Bildes beschreibt. Programmierer haben zahlreiche Formate etabliert, allerdings konnten sich nur wenige von ihnen durchsetzen. Für die Wahl einer Anwendung musst du vor allem deine Ziele sondieren: Mit welcher Qualität und mit welchem Speicherplatzbedarf soll ein Bild zur Verfügung stehen? Im World Wide Web bringen grosse Dateien etwa längere Übertragungszeiten mit sich. Demgegenüber kann ein professioneller Fotograph komprimierte Bilder manchmal nur mit Verlusten bearbeiten. Auch die Kompatibilität ist wichtig: Damit User-Dateiformate über den Webbrowser oder eine Suchmaschine sehen, müssen sie unterstützt werden.

Welche Grafikformate für Fotos und Bilder gibt es?

Mittlerweile gibt es sehr viele Grafikformate. Wir zeigen dir, welche am meisten genutzt werden:

  • BMP. Windows Bitmap erlaubt eine verlustfreie Komprimierung, weswegen es Anwender gerne einsetzen. Allerdings führt eine Komprimierung lediglich zu geringen Vorteilen, weswegen du das Format in Webapplikationen kaum antriffst.
  • GIF. Das Graphics Interchange Format ist vor allem im Internet weitverbreitet. Das Format kennt nur 256 Farben. Die komprimierten Dateien fallen klein aus und lassen sich schnell übertragen.
  • JPEG. Das Kürzel steht für Joint Photographic Experts Group. Es ist das klassische Ausgabeformat für Bildschirme. Die Kompression führt zu Verlusten, weshalb es für Bildbearbeitungen weniger geeignet ist.
  • PDF. Das Portable Document Format zeigt Grafiken, Texte und Schriften in einem festen Layout an. Es ist universell einsetzbar und eignet sich besonders für Vertragsdokumente. Dateien fallen klein aus.
  • PNG. Portable Network Graphics beinhaltet je nach Version die Vorzüge der GIF- und JPEG-Formate. Die Komprimierung fällt ohne Verluste aus. Dateien im Internet werden schnell übertragen.
  • SVG. Scalable Vector Graphics kommt für Vektorgrafiken wie Landkarten im Internet zum Einsatz.
  • SWF. Das Vektorgrafformat Shockwave Flash ist vor allem im Internet verbreitet und erlaubt auch die Wiedergabe von Videos.
  • TIFF. Das Tagged Interchange File Format ist ideal für den Einsatz in der Druckvorstufe. Es unterstützt Millionen Farben und verfügt über eine hohe Qualität. Die Komprimierung erfolgt verlustfrei. Die Dateien fallen gross aus, weswegen du es im Web kaum vorfindest.

Was ist der Unterschied zwischen Pixelgrafiken und Vektorgrafiken und welchen Einfluss haben sie auf die Auflösung?

Schöne Momente im Leben halten wir gerne in Bildern fest. Mit einer Digitalkamera zeichnest du so beispielsweise den Höhepunkt einer Feier für die Ewigkeit auf. Bei solchen Fotos handelt es sich um Pixelgrafiken: Jedem Bildpunkt beziehungsweise Pixel wird ein Farbwert zugeordnet. Vergrösserst du einen Detailausschnitt immer weiter, verpixelt er. Demgegenüber bestehen Vektorgrafiken nicht aus Pixeln, sondern aus am Computer erzeugten Vektoren. Sie sind nicht an eine Auflösung gebunden und können im Gegensatz zu Pixelfotos ohne Darstellungsverluste vergrössert werden. Solche Dateiformate findest du bei Logos, Piktogrammen und Schaubildern.

Auf welche Dateiformate für Grafiken treffe ich gewöhnlich im Internet?

Wenn du im Internet surfst, breiten sich auf dem Bildschirm allerlei Fotos aus. Doch um welche Dateiformate es sich handelt, erkennst du erst bei einer näheren Überprüfung: Wähle mit der rechten Maustaste ein Bild aus und versuche es zu speichern. Anhand der Dateiendung erkennst du das Format. Die Webseitendesigner bevorzugen Grafiken mit einer hohen Kompression. Diese lassen sich auch bei einer mässigen Internetverbindung schnell übertragen. Oft tauchen JPG-, GIF- und PNG-Bilder im World Wide Web auf.

Welche Grafikformate wähle ich für eine professionelle Bildbearbeitung?

Für eine Bildbearbeitung stehen Programme wie Illustrator, InDesign und Photoshop zur Verfügung. Die Anwendungen unterstützen eine Reihe an Grafikformaten. Wir empfehlen dir, auf die Auflösung deiner Bilder zu achten. Lass am besten die Finger von stark komprimierten Fotos. Die Grafiken mit den Dateiendungen GIF und JPG sind mit Qualitätsverlusten verbunden. Hingegen lassen sich BMP-, TIFF-, SVG- und SWF-Formate verlustfrei komprimieren.

Welche Grafikformate sind für Vektorgrafiken geeignet?

Für Vektorgrafiken sind SVG- und SWF-Formate am geläufigsten. Mit Shockwave Flash lassen sich sogar Videos wiedergeben.

Welches Grafikformat verwende ich, wenn ich maximal 256 Farben benötige?

Die Anzahl der Farben scheint unendlich. Helle Töne und Farbtiefen sind detailreich und lassen sich nicht zählen. Eine exakte Abgrenzung zwischen Nuancen ist nahezu unmöglich. Das GIF-Format kennt demgegenüber nur 256 Farben. Es ermöglicht ausschliesslich einfache Darstellungen. Dadurch ergeben sich viele Verluste. Solche Fotos bilden die Realität nur in Grenzen ab. Auf das Graphics Interchange Format triffst du deshalb vor allem im Internet, da es schnelle Übertragungen erlaubt.

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