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Kinderkameras – was beim Kauf zu beachten ist

„Mama, ich will auch schöne Fotos machen!“ Kameras üben auf Kinder eine grosse Faszination aus. Vor allem bei Eltern, die gern und viel fotografieren, möchte der Nachwuchs auch mal auf den Auslöser drücken. Da Eltern ihre hochwertige Kamera aber meist nur ungern in Kinderhände geben, sind Kinderkameras eine gute Möglichkeit, den Nachwuchs selbst sein fotografisches Talent entdecken zu lassen. Was Kinderkameras besonders macht, für welches Alter sie geeignet sind und worauf beim Kauf zu achten ist, erklären wir dir in folgendem Ratgeber.

Wodurch zeichnen sich Kinderkameras aus?

Um Kinder spielerisch an das Fotografieren heranzuführen, sind Kinderkameras bestens geeignet. Die Fotoapparate punkten dabei in mehreren Aspekten und bieten viele Vorteile:

  • ein farbenfrohes, kindgerechtes Design
  • eine robuste und stossfeste Verarbeitung meist inklusive eines wasserdichten Gehäuses
  • eine einfache Handhabung und Nutzung
  • die Möglichkeit, Fotos in einer relativ guten Bildqualität aufzunehmen
  • ein grosser Bildschirm mit einer einfachen Menüdarstellung
  • kindgerechte Modelle für alle Altersgruppen
  • meist zusätzliche, für Kinder spannende Features
  • Ausstattung meist mit Videokameras
  • eine Touch-Funktion bei höherwertigen Produkten
  • ein Spielzeug, das über einen längeren Zeitraum für Kinder attraktiv ist und genutzt werden kann
  • eine gute Alternative zu einer Kamera für Erwachsene
  • geschlechtsneutrale Produkte, die sowohl für Mädchen als auch Jungen geeignet sind

Für welches Alter sind Kinderkameras geeignet?

Wie der Name bereits aussagt, sind Kinderkameras speziell für Kinderhände bestimmt. Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl an Modellen für die unterschiedlichen Altersstufen. Erste Kameras gibt es bereits für die Allerkleinsten als Babyspielzeug. Sie sind vergleichsweise gross und bunt, Fotos können mit diesem Spielzeug aber noch nicht aufgenommen werden.

Die ersten Kinderkameras mit „richtigen“ Funktionen werden für Kinder ab einem Alter von etwa drei Jahren angeboten. Diese Spielzeugmodelle sind für Kinder bis zu sechs Jahren ideal. Für ältere Kinder zwischen sieben und etwa zehn Jahren gibt es dann altersgruppengerechte Kinderkameras, die mit einem schlichteren Design, einer höheren Bildqualität und weiteren Funktionen überzeugen. Sobald Kinder ein Smartphone bekommen, werden die Kinderkameras dann meist überflüssig. Um das optimale Modell für deinen Nachwuchs zu finden, solltest du immer die Altersangaben des Herstellers beachten.

Wie ist die Qualität der Fotos der Kinderkameras?

Anders als bei Kameras für Erwachsene ist die Qualität der Fotos bei den Kinderkameras nicht immer das entscheidende Kriterium. Dennoch sollten Eltern beim Kauf auf eine ausreichende Bildqualität mit einer möglichst hohen Auflösung achten. An einer Kamera mit einer niedrigen Bildauflösung von bis zu 1,5 Megapixel werden auch die Kleinen schnell die Lust verlieren, wenn die Fotos unscharf werden. Fünf bis acht Megapixel sollten bei einer Kinderkamera inklusive Camcorder das Minimum sein. Besser sind Bildqualitäten über zehn Megapixel.

Welche zusätzlichen Funktionen werden bei Spielzeugkameras angeboten?

Natürlich soll die Kinderkamera in erster Linie Fotos machen. Die kindgerechten Digitalkameras bieten in der Regel aber eine Reihe an Zusatzfunktionen und Extras, die die Kamera für Kinder zusätzlich interessant macht. Je nach Modell und Anbieter haben Kinderkameras auch

  • Bildbearbeitungsprogramme, um die Fotos direkt am Display zu verschönern
  • einen Music-Player
  • einen Camcorder, mit dem auch kleine Videosequenzen aufgenommen werden können
  • Videospiele

Welche Elektronik bieten Kinderkameras?

Im Hinblick auf die Elektronik kommen Kinderkameras trotz ihrer elektronischen Zusatzfunktionen in der Regel nicht an die Qualität der Geräte für Erwachsene heran. Neben der meist geringeren Auflösung weist das Objektiv zudem keine Zoomfunktion auf. Zoomen lässt sich lediglich über das Display, was die Qualität der Fotos jedoch beeinträchtigt.

Kinderkameras werden als batteriebetriebene Modelle und als Geräte mit Akku angeboten. Vor allem dann, wenn das Kind häufig in seiner Freizeit fotografiert, lohnen sich meist eher die etwas teureren Kameras mit wiederaufladbarem Akku. In der Regel ist bei Kinderkameras die Speicherkapazität sehr begrenzt, sodass bereits nach 50 bis 100 Aufnahmen der Speicher voll ist. Es lohnt sich daher, auf einen zusätzlichen Steckplatz für eine externe Speicherkarte zu achten. Fotografieren Kinder häufig im Freien, wählst du im besten Falle eine Kinderkamera, die wasserfest ist.

Welches Zubehör gibt es für Kinderkameras?

Für Kinderkameras gibt es auf dem Markt eine Reihe an Zubehör, das passend zur Kamera gekauft werden kann, teilweise auch bereits im Lieferumfang enthalten ist. Zum Zubehör gehören unter anderem:

  • eine Tasche, in der die Kinderkamera verstaut werden kann
  • ein Stativ für Standfestigkeit während der Aufnahme
  • Halterungen, zum Beispiel mit Saugnäpfen
  • eine Schutzhülle
  • Kopfhörer
  • Batterien

Welche Alternativen gibt es für Digitalkameras für Kinder?

Neben den zahlreichen Modellen an Digitalkameras gibt es alternativ auch eine Auswahl an Sofortbildkameras für Kinder. Sie bieten den Vorteil, das Foto kurz nach der Aufnahme direkt in den Händen halten zu können. Im Vergleich zu den Digitalkameras für Kinder ist die Qualität der Bilder jedoch vergleichsweise schlecht. Hinzu kommen die zusätzlichen Kosten für das Fotopapier.

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