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Fotoapparate – Fragen und Antworten

Die Geschichte der Fotografie reicht weit zurück und basiert auf der uralten Erfindung der Camera Obscura und der Laterna Magica. Während die ersten Fotoapparate im 19. Jahrhundert noch eine Belichtungszeit von mehreren Stunden benötigten und der Aufwand für die Fotoerstellung hoch war – ohne die Sicherheit, dass das Foto überhaupt gelingt – gibt es heute ein weitreichendes Angebot vieler verschiedener Fotokameras, die nicht nur eine hohe Bildqualität, sondern auch eine leichte Bedienung ermöglichen. Alles rund um das Thema Fotoapparate erfährst du hier.

Welche Fotoapparate gibt es?

Fotoapparate erobern die Welt und werden heute sowohl kompakt und handlich für Amateure als auch aufwendig und multifunktional für Profis gebaut. Unterschieden wird in analoge Fotoapparate und in Digitalkameras. Von der Kleinbildkamera bis zur Spiegelreflexkamera ist die Auswahl gross. Wo früher noch das Einlegen eines Films notwendig war, ist heute auf digitaler Ebene keine separate Filmentwicklung mehr notwendig. Das vereinfacht den Prozess erheblich und macht ihn für viele Menschen zugänglich. Heute gibt es:

  • die Kompaktkamera (klein und kompakt mit vielen automatischen Voreinstellungen)
  • die Bridgekamera (eine Kamera, die die Eigenschaften der Kompakt- und Spiegelreflexkamera vereint)
  • die Systemkamera (funktioniert wie eine Spiegelreflexkamera, nur ohne das Spiegelsystem)
  • die Spiegelreflexkamera (Kamera für Profis mit Spiegelsystem, vielen manuellen Einstellungsmöglichkeiten und auswechselbarem Objektiv)

Was sind die Unterschiede der einzelnen Modelle?

Unterschiede bei allen Fotoapparaten, die heute im Handel mit praktischem Zubehör erhältlich sind, betreffen etwa:

  • die Bauart
  • die Grösse
  • den optischen oder digitalen Zoom
  • die Brennweite
  • den Weitwinkel
  • die Videotechnik
  • die Bearbeitungsmöglichkeiten
  • die Speicherkapazität
  • die Objektivart
  • den elektronischen Sucher
  • die Preiskategorien
  • die Ausstattung und Technik
  • den Funktionsumfang
  • das Display
  • die Kamerasensoren

Wie gelingt ein anspruchsvolles Foto?

Für ein gelungenes Foto in hoher Bildqualität ist eine hochwertige Kamera das A und O. Trotzdem reicht ein teurer Fotoapparat nicht aus, um die Kunst der Fotografie zu beherrschen. Diese benötigt immer auch Können und Talent, ein gutes Auge für das Erkennen interessanter Objekte und Landschaften, das Wissen über die korrekte Ausrichtung der Kamera und Kenntnisse zur darauf folgenden Bildbearbeitung.

Ein gutes Foto vermittelt Stimmung und Emotionen, besticht durch klare und scharfe Strukturen, eindrucksvolle Farben und Farbkontraste, schöne Kompositionen, eine kraftvolle Bildaussage und ansprechende Perspektive. Das Foto sollte eine Geschichte erzählen und einen besonderen Moment zeigen. Die Kamera ermöglicht zwar praktische Einstellungen, das Können jedoch kann sie keinem Fotografen abnehmen.

Welche Vorteile bieten Digitalkameras gegenüber analogen Kameras?

Fotografie geschieht entweder analog oder digital. Analoge Kameras erfordern das Einlegen eines Films, der eine begrenzte Fotoanzahl erlaubt. Dazu müssen die Fotos im Labor entwickelt werden. Die Digitalkameras wiederum vereinfachen den gesamten Prozess, können mit elektronischem Sucher und Display das Bild einfangen und auf Speichermedien eine grosse Anzahl an digitalen Fotos speichern, die dann auf den PC übertragen und bearbeitet werden können. Die Vorteile liegen klar in der unkomplizierten Anwendung der digitalen Bildspeicherung und in der verlustfrei erhältlichen Datei, die dann auch vervielfältigt oder durch einen Fotodrucker ausgedruckt werden kann. Bei Digitalkameras ist eine Filmentwicklung nicht mehr notwendig.

Wie funktionieren Digitalkameras?

Die Speicherung der Bilder ist bei der digitalen Fotokamera durch einen Analog-Digital-Wandler möglich. Während die Linse des Objektivs ähnlich wie bei der analogen Kamera funktioniert und das einfallende Licht überträgt, findet die Belichtung selbst bei der Digitalkamera über einen elektronischen Sensor und lichtempfindlichen Chip statt. Du kannst dir den Sensor wie ein Schachbrett vorstellen, auf dem viele kleine Quadrate und Zellen zu finden sind. Bei der Digitalkamera und ihrem Sensor sind das die Pixel, die über einen integrierten Bildprozessor berechnet und in einen Zahlenwert umgewandelt werden, der dann das digitale Bild ergibt.

Wie haben sich die Kameraobjektive im Laufe der Geschichte entwickelt?

Die Fotografie selbst hat ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert. Basis war das 1815 entwickelte Verfahren der Heliographie. Sie ermöglichte, aus einer Lithografie über eine Zinnplatte eine Kopie herzustellen, während gleichzeitig Positivbilder auch mit einer Camera Obscura gemacht wurden, die als Lochkamera bekannt und noch einmal viel älter ist. Aus den ersten Versuchen folgte die berühmte Daguerreotypie, die von Louis Daguerre entwickelt wurde und ein verbessertes Verfahren darstellte, das besonders Portraitaufnahmen ermöglichte. Auch die Objektive wurden im 19. Jahrhundert als fotografische Modelle optimiert. Mit der Industrialisierung und Weiterentwicklung kam dann die erste Rollfilmkamera auf den Markt, die von Kodak hergestellt wurde und eine der ersten Handkameras war. Die analogen Modelle wurden schliesslich durch Digitalkameras ergänzt. Lediglich die Spiegelreflexkamera hat eine längere Tradition, konnte sich als Digitalkamera weiterhin als Profimodell behaupten und kann mit viel Zubehör aufgerüstet werden.

Welche Funktionen und welches Zubehör sind bei Kameras vorteilhaft?

Es gibt Kameras für Kinder, Smartphonekameras, Einsteigermodelle, Kompaktkameras, Profimodelle und sogar Spezialkameras für Outdoor, Sofortbild oder Drohnen. Entscheidend für die Fotografie und vielseitige Fotos und Videos sind Funktionen und Ausstattungsmerkmale, die eine Anwendung erleichtern, sowie das passende Zubehör. Dazu gehören:

  • der Autofokus
  • die Gesichtserkennung
  • die Bildstabilisation
  • hohe ISO-Werte
  • Objektive mit hoher Brennweite
  • gute Bildsensoren
  • eine stabile Blende
  • der optische Zoom
  • ein elektronischer oder optischer Sucher
  • eine hohe Auflösung
  • Bildbearbeitungsmodi und Filter

An Zubehör gibt es:

  • Transporttaschen
  • Kameragurte
  • Objektivabdeckungen
  • Objektive mit verschiedenen Brennweiten und Zoom
  • Blitzadapter und Blitzarme
  • Stative
  • Selbstauslöser
  • Akkus und Batterien
  • Fotodrucker
  • Fotopapier