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Makro Objektiv: Besondere Aufnahmen in der Natur und mehr

Was früher als Handwerk beim Fotografieren zu erlernen war, erledigt heute die Hardware. Allerdings können einfache Kameras immer noch nicht alles leisten, was dem Auge gefällt – viele Bilder erfordern ein besonderes Objektiv mit einer speziellen Brennweite. Das Makro Objektiv erlaubt einen grossen Abbildungsmassstab. Die sogenannten Makroaufnahmen werden häufig genutzt, um Insekten oder Blüten sowie andere Motive in der Natur besonders deutlich abzubilden. Makrofotografie sieht aber nicht nur schön aus, sondern ermöglicht es auch, das Motiv besonders deutlich und isoliert darzustellen. Hier gibt es alles zum Thema Makro Objektiv.

Was genau ist Makrofotografie?

Als Makrofotografie bezeichnet man es, wenn ein Motiv oder Objekt auf dem Film oder Sensor in Originalgrösse abgebildet wird. Du benutzt ein Makro Objektiv – das immer ein Wechselobjektiv ist –, wenn du einen grossen Abbildungsmassstab erzielen willst. Das bedeutet: Du willst ein kleines Motiv auf deinen Fotos gross abbilden, und zwar so, dass die Schärfentiefe auch bei geringem Abstand erhalten bleibt. Das erreichst du mit einem normalen Objektiv nicht, denn in der Regel werden die Details der Aufnahme durch den geringen Abstand unkenntlich.

Welches Makro Objektiv passt auf meine Kamera?

Das kommt darauf an, welche Kamera du benutzt. Die grossen Hersteller wie Canon, Nikon und Olympus bieten für ihre verschiedenen Kameras auch immer das passende Zubehör an. Daher sollte die erste Anlaufstelle der Hersteller sein, von dem deine Kamera stammt. Gute Makro Objektive namhafter Hersteller gibt es ab etwa 400 Euro. Allerdings kannst du auch von günstigeren Anbietern wie beispielsweise Sigma oder Tamron gute Produkte erhalten. Achte auf die Brennweiten und darauf, dass das Makro Objektiv mit deiner Kamera kompatibel ist. Bei jedem Modell ist angegeben, zu welcher Kamera es passt.

Welches Makro Objektiv nehme ich für ein Motiv wie Schmetterlinge?

Es gibt keinen Standard, welches Makro Objektiv du für Fotos von Schmetterlingen benutzen solltest. Es kommt darauf an, wie deine Bilder am Ende aussehen sollen. Makrofotografie erlaubt dir ganz unterschiedliche Aufnahmen. Du hast beispielsweise die Möglichkeit, nur einen kleinen Teil des Schmetterlings, also

  • nur die deiner Kamera am nächsten befindlichen Flügelspitzen,
  • nur die Fühler,
  • nur die Augen

oder einen anderen Teil des Bildes scharf zu stellen. Es kommt also auf die Brennweiten an. Abhängig von der Brennweite stellst du die Blende entsprechend ein. Soll der Bildmittelgrund scharf sein, der Nahbereich und der Hintergrund unscharf? Dann ist vielleicht ein anderes Makro Objektiv besser geeignet. Generell werden aber bei Aufnahmen in der Natur, insbesondere von Tieren, öfter Tele-Makros verwendet. Diese Objektive sind mit einer Stativschelle ausgestattet und relativ teuer, ausserdem wiegen sie mehr. Sie haben aber einen entscheidenden Vorteil: Der Abstand zum Motiv darf grösser sein. Dein Schmetterling wird also nicht gleich von dir und deinem Makro Objektiv in die Flucht geschlagen.

Wie ist der Abbildungsmassstab bei Fotos mit Makroobjektiv?

Der Abbildungsmassstab liegt normalerweise bei 1:1 oder 1:2, kann aber auch andere Grössen betragen. Es kommt auf das Makro Objektiv an. Generell wird das Objekt aber in Originalgrösse oder nur halb so gross auf dem Film oder dem Sensor abgebildet.

Brauche ich Zubehör für das Makro Objektiv?

Natürlich geht es grundsätzlich auch ohne weiteres Zubehör. Da ein Makro Objektiv aber relativ schwer ist, wirst du bei längeren Foto-Sessions für ein Stativ dankbar sein. Ausserdem musst du dein Equipment transportieren. Eine Tasche für dein Makro Objektiv ist also auch sinnvoll. Professionelle Reinigungsmittel können ebenfalls eine gute Idee sein: Immerhin kann es passieren, dass die Linse verschmutzt. Ein wenig Zubehör ist also gar keine schlechte Idee. Du findest selbst heraus, was du für die Arbeit mit deinem Makro Objektiv benötigst.

Was sind die Alternativen zu einem Makro Objektiv?

Ein Makro Objektiv ist eine kostenintensive Sache. Wenn du also erst einmal mit günstigen Mitteln herausfinden willst, ob die Makrofotografie bei dir einen Nerv triff, kannst du das mit günstigeren Alternativen ausprobieren. Eine Möglichkeit sind Nahlinsen. Auf Englisch heissen sie Close-up-Lens. Sie sind für einen zweistelligen Betrag erhältlich. Diese Nahlinsen schraubst du direkt auf das angelegte Objektiv. Sie funktionieren wie eine Lupe, vergrössern also das Motiv. Ausserdem kannst du näher an dein Motiv herangehen ohne diesen Vorsatz. Bei Nahlinsen gibt man die Stärke übrigens in Dioptrien an.

Eine weitere Alternative zum Makro Objektiv sind Zwischenringe. Sie werden zwischen Kamerabody und Objektiv geschraubt und bringen keine Glasoptik mit. Die Abbildungsqualität wird also gar nicht beeinflusst, denn Zwischenringe erreichen nur eine Auszugsverlängerung. Durch diesen grösseren Abstand zwischen Bildsensor und Objektiv kannst du näher an dein Motiv herangehen. Ein Retroadapter oder Umkehrring produziert eine Retrostellung und ist eine weitere Möglichkeit, aus einem Weitwinkel Objektiv ein Makro Objektiv zu machen.

Was ist der Unterschied zwischen Makro Objektiv, Zoom Objektiv und Teleobjektiv?

Das Makro Objektiv ist die professionelle Ausrüstung für die Makrofotografie. Willst du allerdings nur die Brennweite verändern, kannst du auch mit einem Zoom Objektiv arbeiten. Das Zoom Objektiv holt die Dinge aus der Ferne einfach näher heran. Wenn du also beispielsweise im Zoo Portraitaufnahmen von Raubtieren machen willst, ist das Zoom Objektiv völlig in Ordnung. Manche Zoom Objektive haben zusätzlich eine Makro Funktion. Teleobjektive sind Zoom Objektive.

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