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Pixel in cm umrechnen – so stimmt das Ergebnis garantiert

Pixel in cm umzurechnen wirkt auf den ersten Blick recht kompliziert. Der Grund dafür ist wiederum einfach: Bei digitalen Fotos oder Grafiken ist die Bildauflösung in Pixeln angegeben, unabhängig von ihrer Grösse. Die Bildauflösung von Ausdrucken hingegen bezeichnet die Punktdichte pro Zoll. Die Berechnung umfasst daher immer den Wechsel der Einheiten. Dabei entspricht jeder Pixel letztlich einem Farbpunkt im Druck, denn deren Anzahl ändert sich nicht. Das bedeutet, sowohl das Bild auf einem Monitor als auch sein späterer Ausdruck setzen sich aus der gleichen Anzahl einzelner Farbpünktchen zusammen.

Was ist ein Pixel?

Ein Pixel ist ein Bildpunkt, der alle Farben haben kann. Die Auflösung von Kamera oder Bildschirm beschreibt die Summe aller Pixel, die das Gerät für die Darstellung eines Bildes aufnimmt oder anzeigt. Eine Kamera mit einer Auflösung von sechzehn Megapixeln hat zum Beispiel 4.898 Pixel in der Breite und 3.265 in der Höhe. Daraus ergibt sich ein Seitenverhältnis von drei zu zwei. Bei Computerbildschirmen und Fernsehgeräten sind andere Auflösungen und Seitenverhältnisse üblich. Das Standard-Fernseh-Format, das nicht in (ultra-) hochaufgelöster Form gesendet wird, hat eine Auflösung von 720 mal 576 Pixeln im Seitenverhältnis 16:9.

Wann sind Pixel in Zentimeter umzurechnen?

Die Umrechnung der Pixel in cm ist immer dann gefragt, wenn ein virtuelles Bild eine reale Form annehmen soll. Das kann der zum Beispiel Fall sein, wenn du ausrechnen möchtest, wie breit ein TV-Gerät maximal sein darf, damit es in dein Wohnzimmer passt. Eine weitere Gelegenheit, die die Berechnung der Anzahl der Pixel in cm erfordert, ist das Ausdrucken von Grafiken oder Fotos als Poster. In beiden Fällen spielt zusätzlich die Auflösung eine wichtige Rolle. Sowohl die Auflösung des Bildschirms als auch die Druckauflösung müssen in die Berechnung einfliessen, damit sich das Mass in Zentimetern korrekt aus der Anzahl der Pixel ermitteln lässt. Eine typische Druckauflösung ist 300 dpi (Dots per Inch). Das bedeutet, der Drucker druckt 300 Farbpunkte pro Zoll.

Wie funktioniert die Berechnung von Pixeln in cm?

Um eine Bildgrösse von Pixeln in cm umzurechnen, brauchst du immer folgende Angaben:

  • Anzahl der Pixel in der Breite
  • Anzahl der Pixel in der Höhe
  • Auflösung des Monitors oder des Druckers

Nun multiplizierst du die Pixelanzahl einfach mit 2,54, weil du in Zoll umrechnen willst, und teilst das Ergebnis durch die Auflösung in dpi. Und schon hast du die Bildgrösse in Zentimetern.

Welche Grösse hat ein Pixel?

Die tatsächliche Grösse eines Pixels ist selten konkret angegeben. Das liegt einfach daran, dass sie eigentlich völlig unwichtig ist. Die Qualität eines Fotos oder des Fernsehbildes hängt von der Auflösung ab. Das bedeutet, je grösser die Anzahl der Pixel ist, umso schärfer wird das Bild. Bei TV-Geräten ist die Grösse des Bildes unveränderlich, deshalb müssen die einzelnen Pixel umso kleiner werden, je höher ihre Anzahl ist. Wichtig ist nur, dass die Anzahl der Pixel ausreicht, um ein gutes Bild in der gewünschten Grösse zu erzeugen. Das gilt auch für Digitalkameras. Die gängigen Formate sind allerdings bereits so hoch aufgelöst, dass die Fotos rechnerisch verkleinert werden müssen, um sie in einem normalen Fotoformat auszudrucken. Wenn du das Bild einer Kamera mit 16 Megapixeln mit einer Auflösung von 300 dpi druckst, ist das Bild 29,3 x 19,4 Zentimeter gross – also fast im Format DIN A4.

Welche Anzahl von Punkten passt zu welchem Druck?

Wenn du einen normalen Tintenstrahldrucker besitzt, dann druckt er sicher mit 300 dpi. Diese Auflösung ist bereits recht fein. Für normalen Text würde auch eine Auflösung von 150 dpi schon ausreichen. Die meisten Druckerzeugnisse, die im Digitaldruckverfahren hergestellt werden, haben ebenfalls eine Auflösung von 300 dpi. Das genügt für alle üblichen Drucke. Wenn du nicht sicher bist, ob die Auflösung deiner Grafik oder deines Fotos für den gewünschten Druck ausreicht, lass dich von der Druckerei genau darüber informieren.

Wie berechnet sich die Pixelzahl für die Länge eines Werbebanners?

Wenn du ein grosses Plakat oder ein Werbebanner bestellen möchtest, dessen Abmessungen feststehen, musst du die Anzahl der Pixel genau ausrechnen. Standard-Bildformate sind in dem Fall nicht geeignet, um eine Grafik zu erstellen, die du als Druckvorlage übermitteln kannst. Dein Ausgangspunkt ist zum Beispiel die Länge deines Werbebanners. Die rechnest du zuerst von Zentimetern in Zoll um. Beispielsweise teilst du 200 Zentimeter durch 2,54 und erhältst eine Länge von 78,74 Zoll. Beträgt die Druckauflösung 300 dpi, multiplizierst du nun 300 mit dem errechneten Mass von 78,74 Zoll. Das ergibt 23.622 Pixel. Diese Länge stellst du nun als Breite in dem Grafikprogramm ein, das du für deine Druckvorlage verwenden willst.

Was ist das Pixelseitenverhältnis?

Die meisten Geräte verwenden quadratische Bildpunkte. Das sogenannte Pixelseitenverhältnis ist der Quotient aus Höhe und Breite eines Pixels. Bei einem Quadrat beträgt das Seitenverhältnis immer „eins“, sodass du es in deinen Berechnungen nicht berücksichtigen musst. Alle Pixel sind genauso hoch wie breit und die Abstände zwischen ihnen bleiben immer gleich.

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