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Seitenverhältnis berechnen: So gibt es optimale Bildausschnitte

Seitenverhältnis berechnen: So gibt es optimale Bildausschnitte

Was bedeutet eigentlich 4:3 und was sagt 10x15 aus? Bei den Bildgrössen von Fotos kommt es häufig zu Verwirrungen. Was ein Seitenverhältnis eigentlich ist und in welchem Format du fotografierst, damit deine Fotos optimal in den Bilderrahmen passen – Fragen, wie diese, beantworten wir dir in unserem Ratgeber. Du erfährst Schritt für Schritt, was ein Seitenverhältnis ist und wie du es berechnest. Ausserdem erklären wir die die unterschiedlichen Masseinheiten und wie du Seitenverhältnisse trotz Änderung der Bildgrösse beibehalten kannst.

1. Die Bedeutung des Seitenverhältnisses in der Fotografie lernen

Zunächst solltest du wissen, dass das Seitenverhältnis in der Fotografie das Verhältnis der beiden Bildseiten in der Länge und Höhe beziehungsweise der Breite zueinander beschreibt. Angegeben wird dieses Verhältnis in einem Bruch. Wichtig ist das Seitenverhältnis, um das Format des Fotos festzulegen, welches wiederum Einfluss auf die Bildgrösse der ausgedruckten Fotos hat.

2. Das Verhältnis von Höhe und Breite bei Fotos

In der Fotografie gibt es mehrere Formate, die das jeweilige Seitenverhältnis wiedergeben. Die gängigsten Formate sind:

  • 3:2
  • 4:3
  • 16:9
  • 1:1

3. Die Rolle des Formats beim Berechnen der Seitenverhältnisse von Bildern

Bevor du das Seitenverhältnis berechnen kannst, solltest du zunächst die Rolle des Formats kennen. Das bereits in der analogen Fotografie weit verbreitete Verhältnis ist 3:2. Aus diesem Format entstehen Fotos in den bekannten Abmessungen 10x15 und 9x13 Zentimeter sowie im grösseren Poster- und Leinwandbereich in den Grössen 20x30 und 40x60. Dieses Format gehört auch bei vielen modernen Spiegelreflexkameras zu den Standardeinstellungen. Meist kannst du aber über die Einstellungen neben Eigenschaften wie der Belichtung auch individuell ein anderes gewünschte Format einstellen. Dagegen hat sich bei den Smartphones sowie bei den kompakten Digitalkameras eher das Format 4:3, das etwas quadratischer ist, durchgesetzt. Das vor allem in Filmen Verwendung findende Format 16:9, das quasi ein langgezogenes beziehungsweise flaches Rechteck darstellt, ist mittlerweile auch in vielen videofähigen Kameras installiert. Weniger gebräuchlich ist heute dagegen das quadratische Format 1:1, das zum Beispiel Polaroidkameras vorgeben.

4. Das Seitenverhältnis von Bildern berechnen

Um das Seitenverhältnis von Fotos zu berechnen, musst du zunächst die jeweilige Bildgrösse kennen. In der digitalen Fotografie wird diese in Pixelwerten angegeben. Die Angaben zu den Pixeln erfährst du direkt an der Kamera über die Einstellungen. Ist das Foto bereits aufgenommen, kannst du die Pixelgrösse im Bildbearbeitungsprogramm über die Option „Eigenschaften“ ablesen. Die Anzahl der Pixel von Höhe und Breite musst du dann einfach dividieren, um das Format zu erkennen. Ein Beispiel: Die Bildgrösse in Pixel beträgt 1280 x 960. Teilst du die beiden Zahlen ergibt das ein Verhältnis von 1,333:1, was dem Format von 4:3 entspricht.

Hinweis: Je mehr Pixel ein Foto enthält, desto grösser ist auch die Auflösung. Entscheidend ist allerdings weniger die absolute Pixelanzahl als vielmehr ihre Grösse an sich. Diese wird in dpi (Dots per Inch) angegeben und sollte für druckfähige Fotos mindestens 300 dpi betragen.

5. Seitenverhältnis behalten bei einer Änderung der Bildgrösse

Tritt der Fall ein, dass du ein Foto aufgenommen hast, bei dem du im Nachhinein feststellst, das du davon nur einen Ausschnitt benötigst und beispielsweise die Seitenränder etwas abschneiden willst, kannst du das mit den einfachen Bildbearbeitungs-Tools direkt am Bildschirm vornehmen. Bei den meisten Programmen gibst du dann direkt an, ob das Seitenverhältnis beibehalten werden soll oder du ein anderes nutzen möchtest. Sofern das Werkzeug, mit dem du Fotos beschneiden möchtest, das Seitenverhältnis jedoch nicht unterstützt, musst du dieses selbst errechnen und auf die neue Bildgrösse übertragen. Ein Beispiel: Möchtest du bei der bereits genannten Pixelgrösse von 1280 x 960 cm das bestehende Format 4:3 beibehalten, die lange Seite jedoch auf eine Grösse von 700 reduzieren, dann rechnest du wie folgt:

  • 700:4=175
  • 175x3=525

Die Höhe des Fotos muss demnach eine Pixelgrösse von 525 aufweisen, damit das Format beziehungsweise das Seitenverhältnis beibehalten wird.

6. Auswirkungen bei einer Änderung der berechneten Seitenverhältnisse

Andersherum kann es auch vorkommen, dass du nicht nur die Bildgrösse, sondern auch das Seitenverhältnis nachträglich ändern möchtest. Natürlich ist das mit modernen Bildbearbeitungsprogrammen, teilweise sogar an der Kamera oder am Smartphone möglich. Beachte allerdings, dass sich der Ausschnitt dadurch verändert und Motive und Details an den Bildrändern unter Umständen verloren gehen. Hast du beispielsweise mit deinem Smartphone Fotos im Formt 4:3 aufgenommen und möchtest davon Fotoabzüge machen, solltest du berücksichtigen, dass bei einer gängigen Druckgrösse von beispielsweise 10x15 Zentimeter das Bild entweder zugeschnitten oder gestreckt werden muss. Möchtest du den kompletten Bildausschnitt behalten, wird das Motiv verkleinert abgedruckt und die übrige Fläche mit weisser Farbe aufgefüllt.

7. Seitenverhältnisse und Grösse von Monitoren und Bildschirmen berechnen

Das Seitenverhältnis spielt auch bei der Grösse von Monitoren und Bildschirmen, zum Beispiel eines Fernsehers, eine Rolle. Diese Grösse wird durch die Länge der Bildschirmdiagonale in der Masseinheit Zoll angegeben. Um diese zu ermitteln, solltest du zunächst die Höhe und Breite des Monitors ausmessen. Anhand des Satz des Pythagoras (a² + b² = c²) errechnest du dann die Diagonale. Zur Umrechnung in Zoll dividierst du das Ergebnis durch die Zahl 2,54.

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